Die kurze Antwort
Ehemalige Handelsstraße mit steinernen Kontorhäusern – heute Glasläden, Konditoreien und Musikdosen.
Zur vollen Stunde pfeift am Südende der Straße eine Dampfuhr – sie steht vor dem großen Musikdosen-Museum und ist für viele der Fixpunkt eines Bummels durch Otaru.
Die Häuser dahinter stammen aus der Zeit, als Otaru im späten 19. Jahrhundert der wichtigste Hafen Hokkaidos war. Banken und Handelshäuser ließen damals aus Stein bauen, damit die Kontore Bränden standhielten. Genau diese Bauweise ist der Grund, warum die Straße heute noch so aussieht wie damals.
Genutzt werden die alten Gebäude längst anders: In ihnen sitzen Glasbläsereien, Süßwarenläden mit Käsekuchen und Schokolade sowie das Musikdosen-Museum. Der Handel ist geblieben, nur die Ware hat gewechselt.
Die Sakaimachi zieht sich gut einen Kilometer weit und ist auf ganzer Länge belebt – ein Spaziergang, bei dem die Fassaden die Geschichte erzählen.
In mehreren Glaswerkstätten an der Straße fertigt man eigene Becher, Schalen oder Vasen selbst.
Kitaichi zeigt hier auf fünf Etagen venezianisches Glas, Kleidung, Möbel und sogar eine Gondel.
Die Dampfuhr vor dem Musikdosen-Museum ist ein Geschenk der kanadischen Stadt Vancouver.
Vom Bahnhof Minami-Otaru sind es fünf Gehminuten, vom Bahnhof Otaru etwa zehn.
Zum Otaru-Kanal sind es von der Straße nur wenige Gehminuten.
Umgebung · Sakaimachi
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Fragen
Als Otaru im späten 19. Jahrhundert der wichtigste Hafen Hokkaidos war, errichteten Banken und Handelshäuser ihre Kontore bewusst aus Stein, damit sie Bränden standhielten. Weil sie das taten, steht die Bausubstanz bis heute.
Vor dem großen Musikdosen-Museum am Südende der Straße steht eine Dampfuhr, die zur vollen Stunde pfeift. Sie markiert damit hörbar das eine Ende des Straßenzugs – praktisch, wenn man sich beim Bummeln verlaufen hat.
Die erhaltenen Handelshäuser beherbergen Glasbläsereien, Süßwarenläden mit Käsekuchen und Schokolade sowie das große Musikdosen-Museum am Südende. Der Handel ist der Straße also geblieben, nur das Sortiment ist ein anderes.
Die Straße ist gut einen Kilometer lang und durchgehend belebt. Wer nur durchgeht, braucht entsprechend wenig; wer in die Glasläden und Konditoreien hineinschaut, sollte deutlich mehr Zeit ansetzen. Eine feste Besuchsdauer ist nicht angegeben.
Beides greift ineinander: Die historischen Stein-Kontore aus der Hafenzeit sind erhalten, werden aber als Läden und als Musikdosen-Museum genutzt. Man sieht die Geschichte an den Fassaden und kauft zugleich in den Räumen dahinter ein.
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