Was das Haus gut kann
Der größte Pluspunkt ist der Platz: Die Zimmer sind großzügig geschnitten, ein offener Koffer oder eine vierköpfige Familie passen problemlos hinein. Fast ebenso stark ist die Aussicht – zur Wasserseite blickst du über Hafen und Bucht, zur Bergseite auf die Bahnstrecke und im Winter auf die beleuchtete Skipiste. Der dritte Punkt ist die Anbindung an das angeschlossene Einkaufszentrum: Restaurants, Supermarkt und Souvenirs erreichst du ohne einen Schritt ins Freie – bei Schnee und Regen entscheidet das.
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Wo das Haus Grenzen hat
Die Sauberkeit ist eine Schwachstelle: Flecken, Haare in Schubladen, unsaubere Gläser und Rückstände auf Möbeln kommen vor. Ebenso deutlich ist, dass das Haus in die Jahre gekommen ist – getrennte Armaturen für warmes und kaltes Wasser, harte Matratzen, abgenutzte Teppiche. Beim Frühstück fällt die Bilanz gemischt aus: Es ist in Ordnung, die Portionen bei den Meeresfrüchten sind aber knapp.
Wie der Aufenthalt gelingt
Die Zimmerwahl ist hier eine echte Entscheidung: Wasserseitige Zimmer kosten mehr, bergseitige sind der bessere Gegenwert und trotz Bahnstrecke ruhig. Wer aufwerten möchte, klärt das besser vor der Anreise – vor Ort verlangte Aufpreise sorgten für Ärger. Bei Anreise mit dem Wagen: Die Einfahrt liegt auf der bergseitigen Front. Das Ticket aus der Schranke wird an der Rezeption gebraucht, dort werden rund 1.650 Yen je Nacht fällig, danach darf man beliebig oft rein und raus. Pflegeprodukte holt man sich beim Einchecken selbst.
Für wen das Haus passt
Das Haus spielt seine Stärken bei schlechtem Wetter und mit viel Gepäck aus: großzügige Zimmer, kurzer Weg ins überdachte Einkaufszentrum, direkte Zuganbindung. Für Familien ist genau diese Kombination der Buchungsgrund. Wer dagegen Altstadt, Kanal und Museen zu Fuß erkunden will, plant den Fußweg ein oder weicht auf Bahn und Bus aus. Und wer frisch renovierte Bäder erwartet, liegt hier ebenfalls falsch.



































