Die kurze Antwort
Klassisches Theater in Ginza – mit dem Einzelakt-Ticket sitzt man für unter zwanzig Euro eine Stunde drin.
Der einzelne Akt ist hier das Eintrittstor. Für den obersten Rang verkauft das Kabuki-za am selben Tag am Seiteneingang Tickets für nur einen Akt – man muss sich also keine vier Stunden freinehmen, um die Hauptbühne des Kabuki einmal von innen gesehen zu haben. Kostüme, Schminke und die abrupten Posen wirken auch ohne Sprachkenntnis, und der Einzelakt ist damit die risikoarme Art, es auszuprobieren. Kopfhörer mit englischer Erklärung sind gegen Gebühr erhältlich und praktisch unverzichtbar; für einen Akt sollte man rund anderthalb Stunden einplanen.
Das Theater steht in Ginza, im 4. Chome, und ist direkt von der Station aus erreichbar. Im Haus gibt es ein Restaurant und Toiletten. Der Eingang ist stufenlos, Sitzplätze und Toilette sind rollstuhlgerecht, und rollstuhlgerechte Stellplätze sind vorhanden; der Parkplatz ist kostenpflichtig. Bezahlt wird mit Kredit- oder Debitkarte sowie mit den japanischen E-Payment-Diensten au PAY und d-barai oder der Transit-IC-Karte.
Das geschwungene Giebeldach gibt dem Kabuki-za schon von außen ein unverkennbar japanisches Gesicht.
Die U-Bahn-Station Higashi-Ginza hat einen eigenen Zugang ins Haus, der Weg über die Straße entfällt.
Die Pausen zwischen den Akten sind Essenszeit, dann wird im Theater ausgiebig gegessen.
Neben dem Saal gehört auch ein Dachgarten zum Kabuki-za.
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Fragen
Es gilt für den obersten Rang und für einen einzigen Akt statt für das ganze Programm. Verkauft wird es am selben Tag am Seiteneingang. Gedacht ist es für alle, die Kabuki erst einmal ausprobieren wollen, ohne sich vier Stunden freizunehmen.
Sie kosten extra, sind aber praktisch unverzichtbar: Ohne sie bleibt die Handlung weitgehend verschlossen. Kostüme, Schminke und die abrupten Posen wirken zwar auch ohne Sprachkenntnis, die Erzählung selbst erschließt sich damit jedoch deutlich besser.
Ja. Zum Haus gehören ein Dachgarten, eine Galerie und ein Restaurant. Wer früher da ist oder nach dem Akt noch Zeit hat, findet also mehr als nur den Sitzplatz.
Für den Einzelakt reicht rund anderthalb Stunden Aufenthalt. Das vollständige Programm dauert deutlich länger – genau darum ist das Ticket für einen Akt die kurze Variante für alle, die den Tag in Ginza nicht komplett verplanen wollen.
Kredit- und Debitkarten werden akzeptiert, dazu die japanischen E-Payment-Dienste au PAY und d-barai sowie die Transit-IC-Karte. Auf reines Bargeld ist man hier also nicht angewiesen.
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