Die kurze Antwort
Vom Bahnhof Asakusa oder Tokio in gut zwei Stunden zu den Schreinen und Wasserfällen von Nikkō.
Der Ausflug führt aus der Stadt heraus in die Berge: Nikkō liegt nördlich von Tokio, und wer hinfährt, plant dafür einen ganzen Tag – rund zehn Stunden sind realistisch, sobald man mehr sehen will als nur den Schreinbezirk.
Im Zentrum steht der reich vergoldete Tōshō-gū-Schrein, dazu die Shinkyō-Brücke über dem Fluss. Eine Busfahrt weiter oben liegen der Chūzenji-See und der Kegon-Wasserfall. Genau diese zweite Etappe ist der Grund, warum aus einem Schreinbesuch schnell ein voller Tag wird.
Bei der Anreise gibt es zwei Wege: Ab Asakusa fährt der Tobu-Express direkt nach Nikkō, ab Tokio geht es mit Shinkansen und einem Umstieg schneller.
Im Herbst färbt sich das Tal, und das merkt man an den Zügen und Bussen – sie sind in dieser Zeit voll. Früh losfahren ist dann Pflicht, wenn beide Teile des Tages, Schreine und See, in die Fahrpläne passen sollen.
Hinter der geschnitzten schlafenden Katze am Sakashita-Tor führt eine lange Treppe zum Mausoleum von Tokugawa Ieyasu.
Unter dem Deckendrachen der Honjidō-Halle schlägt ein Priester oft zwei Hölzer zusammen, und es erklingt ein heller Ton.
Den Kegon-Wasserfall sieht man gratis von oben, zum Fuß der fast 100 Meter hohen Fälle fährt ein Aufzug hinab.
Von Akechidaira bringt eine Seilbahn in drei Minuten zu einem Blick auf Wasserfall und See zugleich.
Die Irohazaka-Straße zum See steigt in Serpentinen über 400 Höhenmeter an und staut sich zur Laubfärbung.
Das Hauptgebäude des Tōshō-gū darf man betreten, drinnen ist Fotografieren aber verboten.
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Fragen
Der See und der Kegon-Wasserfall liegen eine Busfahrt oberhalb des Schreinbezirks und sind damit ein eigener Programmpunkt, kein kurzer Abstecher. Wer beides sehen will, sollte den Tag entsprechend großzügig anlegen: Für Nikkō ab Tokio sind rund zehn Stunden realistisch.
Ab Asakusa fährt der Tobu-Express direkt und ohne Umstieg. Ab Tokio geht es mit dem Shinkansen und einem Umstieg, das ist die schnellere Variante. Die Wahl hängt also davon ab, ob eine durchgehende Fahrt oder das Tempo wichtiger ist.
Im Herbst färbt sich das Tal, und entsprechend viele Menschen fahren hinauf. Züge und Busse sind dann voll – wer spät startet, verliert Zeit auf der Strecke statt vor Ort. In dieser Saison gehört ein früher Aufbruch fest zur Planung.
Die Shinkyō-Brücke führt in Nikkō über den Fluss und gehört neben dem Tōshō-gū-Schrein zu den Punkten, die beim klassischen Tagesausflug praktisch immer auf dem Programm stehen.
Er ist reich vergoldet und bildet den Kern des Tages in Nikkō – der Grund, warum die Fahrt aus Tokio in die Berge überhaupt als der klassische Tagesausflug gilt.
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