Die kurze Antwort
Soba-Haus mit über hundert Jahren Geschichte in Kanda – handgeschnittene Buchweizennudeln, kalt serviert.
Seiro Soba ist das Gericht, für das man herkommt. Yabu Soba gehört zu den bekanntesten Soba-Adressen Tokios und arbeitet seit dem späten 19. Jahrhundert. Die Nudeln werden im Haus geschnitten und traditionell kalt auf einem Bambusgitter mit Dip-Sauce serviert; wer es warm möchte, bekommt Kake-Soba in Brühe. Am Ende gießt man das Kochwasser der Nudeln in die restliche Sauce und trinkt sie – ein Ritual, das das Personal freundlich vorführt.
Neben der Seiro Soba tauchen hier Tororo, Kamo Nanban, Tempura, Soba-Sushi und Soba-Manjū auf. Dazu trinkt man heißen Sake.
Geöffnet ist von 11:30 bis 20:30 Uhr, mittwochs bleibt das Haus geschlossen – der einzige Tag, der eine Planung kippen kann. Reservierungen werden angenommen, für geschlossene Gesellschaften gibt es einen separaten Raum, und Alleinessende sind ausdrücklich eingeplant.
Der Eingang ist stufenlos, Sitzplätze und Toilette sind ebenfalls barrierefrei ausgelegt. Bezahlt wird per Kreditkarte, kontaktlos oder mit Rakuten Pay, Bargeld ist keine Bedingung. Der zugehörige Parkplatz ist kostenpflichtig.
Eine Portion Seiro Soba fällt knapp aus, wer hungrig ist, bestellt zwei Körbe oder nimmt Tempura dazu.
Die dünnen Nudeln haben einen leichten Grünstich und einen deutlichen Buchweizenduft.
Das Personal spricht mit eigentümlich gedehnten Silben, was zum altmodischen Charakter des Hauses passt.
Der wiederaufgebaute Saal ist geräumig und hat hohe Decken, dazu kommen erhöhte Sitzbereiche.
Wann hingehen
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: DonnerstagVollster: Samstag
Öffnungszeiten
Stimmen
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Davor & danach
Fragen
In die restliche Sauce wird das Kochwasser der Nudeln gegossen und ausgetrunken. Das gehört fest zum Ablauf, und das Personal zeigt es Gästen freundlich, die es nicht kennen – man muss also nicht vorher wissen, wie es geht.
Ja. Neben den kalt servierten Nudeln gibt es Kake-Soba, also Soba in heißer Brühe. Wer im Winter kommt oder generell lieber warm isst, muss auf das Haus deshalb nicht verzichten.
Verlass dich nicht darauf: Die Tempura ist ausdrücklich saisonal. Wer gezielt wegen eines bestimmten Gerichts anreist, fragt es vor Ort oder bei der Reservierung ab.
Ja. Im Raum gibt es Tresenplätze, und ruhig und gemütlich geht es hier ohnehin zu – ein schneller Teller Soba allein fällt nicht auf.
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