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Palácio Nacional de Sintra
Der älteste Königspalast Portugals mit den ikonischen zwei Kegelschornsteinen und dem berühmten Saal der Elstern und Schwäne.
◆ STADTVIERTEL · SINTRA
Im Schatten der beiden 33 Meter hohen Kegelschornsteine des Palácio Nacional de Sintra schmiegt sich die Vila Velha an den Fuß der Serra – ein UNESCO-geschütztes Gassengewirr aus pombalinischer Zeit. Hier ballen sich Königspalast, Konditoreien und Märchenromantik auf engstem Raum, und von der Praça da República starten fast alle Wege hinauf zu Pena und Maurenburg.
Die Vila Velha ist das historische Herz Sintras und der älteste Siedlungskern der Stadt. Ihr unverwechselbares Wahrzeichen ist der Palácio Nacional de Sintra, der älteste erhaltene Königspalast Portugals, dessen zwei weiße Kegelschornsteine über jedem Foto thronen. Bis zum Ende der Monarchie 1910 nutzte die königliche Familie diesen Bau, in dem sich Gotik, Manuelinik, Renaissance und Romantik zu einem einzigartigen Ensemble mischen.
Das heutige Gassenbild geht maßgeblich auf den pombalinischen Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben vom 1. November 1755 zurück, der den alten mittelalterlichen Grundriss weitgehend bewahrte. Vom zentralen Platz, der Praça da República direkt vor dem Palast, zweigt die kopfsteingepflasterte Rua das Padarias ab – die 'Bäckergasse', in der seit 1862 die Casa Piriquita ihre legendären Travesseiros und Queijadas backt. 1995 wurde die gesamte Kulturlandschaft Sintras zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Die Vila Velha ist zugleich Drehscheibe für die berühmten Bergpaläste: Die Quinta da Regaleira liegt nur rund zehn flache Gehminuten entfernt, während der steile Caminho de Santa Maria hinauf zum Castelo dos Mouros und zum Palácio da Pena führt. Wer dem Tagesansturm entgehen will, kommt früh am Morgen oder spät am Nachmittag – dann gehört das verwunschene Gassengewirr fast den Einheimischen.
01 · Highlights
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Der älteste Königspalast Portugals mit den ikonischen zwei Kegelschornsteinen und dem berühmten Saal der Elstern und Schwäne.
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Seit 1862 die Adresse für die flaumigen Travesseiros und die typischen Queijadas de Sintra nach geheimem Familienrezept.
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Der pulsierende Hauptplatz direkt vor dem Palast, Ausgangspunkt fast aller Spaziergänge durch die Altstadt.
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Der mystische Initiationsbrunnen und der esoterische Garten liegen nur rund zehn Minuten zu Fuß von der Vila Velha entfernt.
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Der historische Wanderweg, der von der Altstadt steil hinauf zum Castelo dos Mouros und zum Palácio da Pena führt.
02 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, der historische Kern ist kompakt und nur fußläufig zugänglich. Die Gassen sind steil und kopfsteingepflastert, festes Schuhwerk ist also sinnvoll, aber der Königspalast, die Praça da República und die Rua das Padarias liegen alle wenige Minuten auseinander.
Der Pena-Palast liegt oben auf dem Berg. Zu Fuß über den Caminho de Santa Maria sind es rund 45 bis 55 Minuten steil bergauf; bequemer ist der Bus 434, der ab der Altstadt zum Castelo dos Mouros und weiter zur Pena fährt.
In der Casa Piriquita in der Rua das Padarias, die diese Spezialitäten seit 1862 herstellt. Die Travesseiros sind blättrige Teigkissen mit Mandel-Ei-Creme nach geheimem Familienrezept; nebenan im Piriquita II ist meist weniger Andrang.
Unbedingt, wenn man die Tageszeit klug wählt. Tagsüber drängen sich die Lissabon-Tagesausflügler in den Gassen; früh am Morgen oder am späten Nachmittag wirkt die Vila Velha dagegen ruhig und verwunschen.
07 · In der Nähe
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