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Capelinha das Aparições
Die offene Erscheinungskapelle am genauen Ort der Marienerscheinungen – das schmucklose, spirituelle Herz des gesamten Heiligtums.
◆ STADTVIERTEL · FÁTIMA
Die Cova da Iria – auf Deutsch etwa „Senke der Iria“ – war 1917 ein unscheinbarer Weideacker am Rand des Dorfes Fátima. Heute ist sie das spirituelle Zentrum des Heiligtums: eine riesige, gepflasterte Esplanade, doppelt so groß wie der Petersplatz, gerahmt von der neobarocken Rosenkranz-Basilika im Norden und der monumentalen Dreifaltigkeitsbasilika im Süden. In ihrer Mitte steht, fast bescheiden, die offene Capelinha das Aparições am genauen Ort der Marienerscheinungen. Wer abends zur Lichterprozession kommt, sieht Zehntausende Kerzen über den Platz wandern.

Die heutige Gestalt der Cova da Iria entstand über Jahrzehnte. Zuerst, in den 1920er-Jahren, baute man über dem Ort der Erscheinungen die kleine Capelinha das Aparições, an deren Stelle einst die Steineiche stand. Dahinter wuchs die neobarocke Basílica de Nossa Senhora do Rosário empor, deren 65 Meter hoher Glockenturm den Platz nach Norden abschließt. In ihren Seitenkapellen ruhen die drei Seherkinder, deren Gräber zu den meistbesuchten Orten des Heiligtums zählen.
Den südlichen Abschluss bildet seit 2007 die Basílica da Santíssima Trindade, ein moderner Rundbau für fast 9.000 Gläubige – einer der größten Kirchenräume der Welt. Zwischen beiden Basiliken spannt sich die gewaltige Esplanade, auf der sich bei den großen Wallfahrten Hunderttausende versammeln. Eine eigens gefliemte Bahn führt vom Eingang bis zur Kapelle; viele Pilger legen diesen Weg auf den Knien zurück, als Zeichen eines Versprechens.
Am eindrucksvollsten ist die Cova da Iria nach Einbruch der Dunkelheit. Dann beginnt die Lichterprozession: Tausende tragen Kerzen über den Platz, während gemeinsam das Ave Maria gesungen wird. Wer das einmal erlebt hat, versteht, warum dieser schmucklose Acker zu einem der bewegendsten Orte des katholischen Europas geworden ist – unabhängig vom eigenen Glauben.
01 · Highlights
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Die offene Erscheinungskapelle am genauen Ort der Marienerscheinungen – das schmucklose, spirituelle Herz des gesamten Heiligtums.
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Die neobarocke Rosenkranz-Basilika der 1920er-Jahre mit ihrem hohen Glockenturm und den Gräbern der drei Seherkinder.
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Der monumentale moderne Rundbau von 2007 für fast 9.000 Gläubige – einer der größten Kirchenräume der Welt.
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Die abendliche Kerzenprozession über die Esplanade, begleitet vom gesungenen Ave Maria – der bewegendste Moment des Tages.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Cova da Iria heißt sinngemäß „Senke der Iria“ und bezeichnet den ehemaligen Weideacker, auf dem 1917 die Erscheinungen stattgefunden haben sollen. Heute ist es der Name des gesamten Heiligtumsgeländes mit der Esplanade und den beiden Basiliken.
Am Ort der Erscheinungen, wo einst eine kleine Steineiche stand, wurde in den 1920er-Jahren die offene Capelinha das Aparições errichtet. Sie steht heute mitten auf der Esplanade und ist das zentrale Ziel der Pilger.
Ja. Francisco und Jacinta Marto sowie Lúcia dos Santos sind in Seitenkapellen der neobarocken Basílica de Nossa Senhora do Rosário beigesetzt. Die Gräber sind frei zugänglich und zählen zu den meistbesuchten Stellen des Heiligtums.
Die Kerzenprozession (Procissão das Velas) findet abends statt, in der Hauptsaison täglich. Tausende Pilger ziehen mit Kerzen über die Esplanade, begleitet vom gesungenen Ave Maria – der wohl eindrucksvollste Moment eines Fátima-Besuchs.
07 · In der Nähe
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