Highlight
Casa de Lúcia
Das schlichte Elternhaus von Lúcia dos Santos, der ältesten der drei Seherkinder – ein unverstellter Blick auf das karge Landleben von 1917.
◆ STADTVIERTEL · FÁTIMA
Knapp zwei Kilometer südlich der großen Esplanade liegt Aljustrel, das Bauerndorf, in dem die drei Seherkinder Lúcia dos Santos, Francisco und Jacinta Marto aufwuchsen. Es ist ein stiller Weiler geblieben: niedrige, weiß getünchte Steinhäuser, Feigen- und Olivenbäume, Hühner im Hof. Die Elternhäuser der Kinder sind erhalten und können besichtigt werden – schlichte Katen, deren Kargheit fast überrascht. Von Aljustrel führt die Via Sacra dos Valinhos über die Felder, auf denen die Kinder ihre Schafe hüteten, zu den Orten weiterer Erscheinungen. Hier zeigt sich das Fátima vor seiner Berühmtheit.

Aljustrel war 1917 ein Weiler weniger Bauernfamilien, der zur Pfarrei Fátima gehörte. Hier lebten die Familie dos Santos und die mit ihr verwandte Familie Marto – einfache Landleute, die von Olivenhainen, kleinen Feldern und Schafen lebten. Die zehnjährige Lúcia und ihre Cousins Francisco und Jacinta hüteten die Herden auf den umliegenden Hängen, als sie in der nahen Cova da Iria die Erscheinungen erlebten, die Fátima weltberühmt machen sollten.
Die beiden Elternhäuser sind heute zugänglich und überraschen durch ihre Schlichtheit: niedrige Räume, schmale Betten, ein gepflasterter Hof. Sie vermitteln einen unverstellten Eindruck vom kargen Landleben Anfang des 20. Jahrhunderts und stehen in bewusstem Kontrast zur Monumentalität des Heiligtums. Francisco und Jacinta starben beide jung an der Spanischen Grippe; Lúcia wurde Karmelitin und lebte bis 2005 im Kloster von Coimbra.
Von Aljustrel führt die Via Sacra dos Valinhos, ein Kreuzweg mit Kapellenstationen, über die Felder zum Ort der Valinhos und weiter zur Loca do Cabeço, wo die Kinder zuvor Engelerscheinungen gehabt haben sollen. Der Weg ist ein ruhiger Spaziergang durch Olivenhaine und macht aus dem Pilgerbesuch ein Stück Wanderung durch eine stille, fast unveränderte Landschaft.
01 · Highlights
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Das schlichte Elternhaus von Lúcia dos Santos, der ältesten der drei Seherkinder – ein unverstellter Blick auf das karge Landleben von 1917.
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Das Geburtshaus von Francisco und Jacinta Marto, den beiden jüngeren, 2017 heiliggesprochenen Seherkindern.
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Der Kreuzweg über die Felder zu den Valinhos und zur Loca do Cabeço – ein ruhiger Spaziergang durch Olivenhaine.
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Die stille Agrarlandschaft rund um Aljustrel, in der die Kinder einst ihre Schafe hüteten – das Fátima vor seiner Berühmtheit.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Erleben
04 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Lúcia dos Santos und ihre Cousins Francisco und Jacinta Marto – Bauernkinder aus Aljustrel, denen 1917 in der Cova da Iria die Muttergottes erschienen sein soll. Francisco und Jacinta starben jung an der Spanischen Grippe und wurden 2017 heiliggesprochen; Lúcia wurde Ordensschwester und lebte bis 2005.
Ja. Sowohl das Elternhaus von Lúcia dos Santos als auch das Geburtshaus von Francisco und Jacinta Marto in Aljustrel sind erhalten und in der Regel frei zugänglich. Sie vermitteln einen schlichten, unverstellten Eindruck vom Landleben Anfang des 20. Jahrhunderts.
Die Valinhos sind der Ort weiterer Erscheinungen im August 1917, außerhalb von Aljustrel auf den Feldern gelegen. Dorthin führt die Via Sacra dos Valinhos, ein Kreuzweg mit Kapellenstationen, der auch an der Loca do Cabeço vorbeikommt, einem Ort früherer Engelerscheinungen.
Rund zwei Kilometer. Der Weg ist gut zu Fuß zu bewältigen, in etwa 25 bis 30 Minuten, oder per Taxi. Viele Besucher verbinden Aljustrel mit dem Kreuzweg der Valinhos zu einem ruhigen Spaziergang durch das ländliche Hinterland.
07 · In der Nähe
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