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Klangturm
Der 77 Meter hohe gläserne Turm ist das Wahrzeichen des Viertels; von der Aussichtsplattform reicht der Blick über die Altstadt bis ins Mostviertel.
◆ STADTVIERTEL · SANKT PÖLTEN
Das Landhausviertel ist Sankt Pöltens zweites Gesicht. Wo bis in die 1980er-Jahre Industrie und Brachland lagen, wuchs nach der Erhebung zur Landeshauptstadt ein kompletter Bezirk aus einem Guss: die NÖ Landesregierung und der Landtag, dazu der 77 Meter hohe gläserne Klangturm als Wahrzeichen, das Festspielhaus für internationalen Tanz, das Landestheater und das von Hans Hollein entworfene Landesmuseum. Breite Achsen, Wasserbecken und großzügige Plätze prägen das Viertel – ein bewusster Gegenentwurf zur engen Barockaltstadt jenseits der Traisen, und einer der ehrgeizigsten Städtebauten Österreichs der letzten Jahrzehnte.

Als Niederösterreich 1986 erstmals eine eigene Hauptstadt bekam und Sankt Pölten wählte, stellte sich eine ungewöhnliche Aufgabe: Wo sollte eine Landesregierung residieren, die es bis dahin nur in Wien gegeben hatte? Die Antwort war radikal. Am Ostufer der Traisen, auf einem ehemaligen Industrieareal, entstand binnen weniger Jahre ein ganz neuer Stadtteil – das Landhausviertel, geplant als zusammenhängendes Ensemble aus Verwaltung, Kultur und öffentlichem Raum.
Sein Wahrzeichen ist der Klangturm: 77 Meter hoch, gläsern, frei zugänglich, mit einer Aussichtsplattform, von der der Blick über die Barockaltstadt bis zu den Hügeln des Mostviertels reicht. Daneben gruppieren sich das Festspielhaus, das sich als Österreichs erste Adresse für zeitgenössischen Tanz etabliert hat, das Landestheater Niederösterreich und das Landesmuseum, das der Architekt Hans Hollein als Brücke zwischen Kunst und Natur entwarf. Wasserbecken und breite Achsen verbinden die Bauten zu einem begehbaren Stadtmodell der Moderne.
Heute ist das Landhausviertel mehr als Verwaltung: Es ist der kulturelle Motor der Stadt. An Spieltagen strömen Besucher über die Traisen, tagsüber bevölkern Schulklassen und Architekturreisende den Klangturm und die Museen. Wer von der Altstadt herüberkommt, erlebt den ganzen Spannungsbogen Sankt Pöltens auf einem einzigen Spaziergang – vom Barock zur kühnen Gegenwart in zehn Minuten.
01 · Highlights
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Der 77 Meter hohe gläserne Turm ist das Wahrzeichen des Viertels; von der Aussichtsplattform reicht der Blick über die Altstadt bis ins Mostviertel.
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Österreichs führendes Haus für internationalen zeitgenössischen Tanz, dazu Programm aus Jazz, Weltmusik und Cirque Nouveau in moderner Architektur.
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Das von Hans Hollein entworfene Museum verbindet Kunst, Geschichte und Natur Niederösterreichs unter einem Dach, samt Aquarien und Naturraum.
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Eines der wichtigsten Sprechtheater des Landes mit breitem Repertoire von Klassikern bis zu zeitgenössischen Stücken, mitten im Kulturbezirk.
02 · Sehenswürdigkeiten
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04 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Regierungs- und Kulturbezirk Sankt Pöltens, der nach der Erhebung zur Landeshauptstadt 1986 am Ostufer der Traisen entstand. Hier sitzen die NÖ Landesregierung und der Landtag, dazu Klangturm, Festspielhaus, Landestheater und Landesmuseum.
Ja, der 77 Meter hohe Turm hat eine Aussichtsplattform, die tagsüber meist frei zugänglich ist; der Blick reicht über die Barockaltstadt bis ins Mostviertel. Die genauen Öffnungszeiten variieren – am besten vor Ort oder vorab prüfen.
Das Festspielhaus St. Pölten gilt als Österreichs führende Bühne für internationalen zeitgenössischen Tanz und zeigt dazu Jazz, Weltmusik und Cirque Nouveau. Die Saison läuft vor allem von Herbst bis Frühjahr.
07 · In der Nähe
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