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Logge del Papa
Renaissance-Loggia, die Papst Pius II. Piccolomini für seine Familie errichten ließ – wenige Schritte vom Campo.
◆ STADTVIERTEL · SIENA
Zwischen Campo und Porta Romana lebt Sienas Alltag: Im Terzo di San Martino reihen sich Universitätsgebäude, Handwerksläden und Osterien an der Via di Pantaneto, dazwischen die Renaissance-Logge del Papa und die Synagoge der alten jüdischen Gemeinde. Abends gehört das Viertel den Studenten – und unten im grünen Tal liegt mit dem Orto de' Pecci ein Stück Land mitten in der Stadt.

Der Terzo di San Martino beginnt gleich hinter dem Campo an der Loggia della Mercanzia und zieht sich über die Banchi di Sotto und die lange Via di Pantaneto hinab zur Porta Romana, dem mächtigsten Stadttor Sienas an der alten Straße nach Rom. Es ist das Viertel der Universität, die seit 1240 besteht und zu den ältesten Italiens gehört – ihre Institute, Bibliotheken und Mensen halten die Gassen jung und die Preise menschlich.
Wer genau hinsieht, findet hier große Architektur ohne Gedränge: die Logge del Papa, die Papst Pius II. Piccolomini im 15. Jahrhundert errichten ließ, den Renaissance-Palazzo Piccolomini mit dem Staatsarchiv und seinen berühmten bemalten Rechnungsbüchern, den Biccherne, und versteckt in einer Seitengasse die Synagoge von 1786, die von der jahrhundertealten jüdischen Gemeinde der Stadt erzählt.
Unterhalb der Piazza del Mercato fällt das Gelände ab ins Tal von Valdimontone – und dort liegt der Orto de' Pecci, ein öffentlicher Garten mit Wiesen, Gemüsebeeten und einem nachgepflanzten mittelalterlichen Weinberg: Landleben mit Blick auf die Rückseite des Palazzo Pubblico. Abends füllen sich die Osterien an der Pantaneto; wer dem Trubel des Campo entfliehen und trotzdem in fünf Minuten dort sein will, wohnt hier genau richtig.
01 · Highlights
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Renaissance-Loggia, die Papst Pius II. Piccolomini für seine Familie errichten ließ – wenige Schritte vom Campo.
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Sienas mächtigstes Stadttor an der alten Römerstraße – Doppeltor mit Vorhof und Blick ins grüne Umland.
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Klassizistischer Bau von 1786 in der alten Judengasse – Zeugnis der jahrhundertealten jüdischen Gemeinde.
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Grünes Tal unterhalb der Piazza del Mercato mit Gärten und mittelalterlichem Weinberg – Sienas ländliches Wohnzimmer.
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Die Lebensader des Viertels: Universität, Läden, Osterien und abends das studentische Siena.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Es ist das alltäglichste der drei Stadtdrittel: Universität, Handwerk und Wohnleben prägen die Gassen statt großer Monumente. Genau das macht es für viele zum ehrlichsten Stück Siena – fünf Minuten vom Campo entfernt.
Ja, die Synagoge von 1786 ist als Museum zugänglich, mit wechselnden Öffnungszeiten und Führungen. Sie erzählt von der jüdischen Gemeinde, die über Jahrhunderte in den Gassen rund um das alte Ghetto lebte.
Für den Spaziergang die Via di Pantaneto hinab auf jeden Fall: Das Doppeltor von 1327 ist Sienas mächtigster Stadteingang, und unterwegs zeigt sich das Viertel von seiner unverstellten Seite.
Ein öffentlicher Garten im Tal unterhalb der Piazza del Mercato – mit Wiesen, Tieren, Gemüsegärten und einem nach mittelalterlichem Vorbild bepflanzten Weinberg. Ideal für eine Pause im Grünen mit Blick auf die Türme der Stadt.
07 · In der Nähe
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