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Basilica di San Domenico
Gotische Backsteinbasilika mit der Katharinen-Kapelle – und der berühmten Domblick-Terrasse davor.
◆ STADTVIERTEL · SIENA
Im Westen Sienas senkt sich die Stadt ins Tal von Fontebranda, das Viertel der Färber und der heiligen Katharina: Ihr Geburtshaus ist heute ein Sanktuarium, über allem wacht die Backsteinbasilika San Domenico mit dem schönsten Blick auf den Dom. Dahinter laden Fortezza Medicea und die Gärten der Lizza zum grünen Ausklang.

Fontebranda war das Tal der Handwerker: An der gleichnamigen Quelle, einer der ältesten der Stadt und schon im 11. Jahrhundert erwähnt, wuschen Färber und Gerber ihre Stoffe, ihre Zünfte prägten die Gassen am Hang. In diese Welt wurde Mitte des 14. Jahrhunderts Caterina Benincasa geboren – die Färberstochter, die als Katharina von Siena Päpste beriet, das Papsttum von Avignon zurück nach Rom drängte und heute Schutzpatronin Italiens und Europas ist. Ihr Geburtshaus ist als Santuario mit stillen Kapellen und Loggien erhalten.
Über dem Tal ragt die Basilica di San Domenico auf, eine gotische Backsteinfestung des Dominikanerordens. In ihrer Katharinen-Kapelle wird das Haupt der Heiligen verehrt; ein Fresko ihres Zeitgenossen Andrea Vanni gilt als einziges authentisches Bildnis. Mindestens so berühmt wie das Innere ist der Blick von der Terrasse vor der Kirche: Dom, Türme und Dächer staffeln sich über dem Grün des Tals – das Postkartenmotiv der Stadt, am schönsten zur blauen Stunde.
Hinter der Basilika wird Siena weltlich und grün: Die Fortezza Medicea, nach dem Fall der Republik von den Medici errichtet, ist heute Park und Joggingstrecke mit Aussichtsbastionen, daneben breiten sich die Gärten der Lizza aus – mittwochs Schauplatz des großen Wochenmarkts. Wer im Viertel wohnt, genießt kurze Wege zu Bussen und Bahn-Rolltreppen und abends eine Ruhe, die man so nah am Zentrum kaum erwartet.
01 · Highlights
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Gotische Backsteinbasilika mit der Katharinen-Kapelle – und der berühmten Domblick-Terrasse davor.
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Das Geburtshaus der heiligen Katharina, ausgebaut zu einem stillen Ensemble aus Kapellen und Loggien.
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Sienas älteste große Brunnenanlage unter gotischen Bögen – einst Waschplatz der Färber und Gerber.
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Die Medici-Festung von 1563 als öffentlicher Park – Bastionen mit Weitblick über Stadt und Hügel.
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Grüne Gartenanlagen neben der Festung – mittwochs Bühne des großen Wochenmarkts.
02 · Sehenswürdigkeiten
04 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Von der Terrasse vor der Basilica di San Domenico: Über dem grünen Tal von Fontebranda staffeln sich Dom, Türme und Dächer zur klassischen Siena-Silhouette. Am schönsten ist das Licht am späten Nachmittag und zur blauen Stunde.
Caterina Benincasa wurde Mitte des 14. Jahrhunderts als Färberstochter in Fontebranda geboren, wirkte als Mystikerin und Beraterin der Päpste und ist heute Schutzpatronin Italiens und Europas. Ihr Geburtshaus ist als Santuario zugänglich, ihr Haupt wird in San Domenico verehrt.
Ja, die Basilika ist tagsüber frei zugänglich; um Spenden wird gebeten. Beachte die üblichen Kleidungsregeln für Kirchen und mögliche Einschränkungen während der Gottesdienste.
Als Spaziergang ja: Die Bastionen der Medici-Festung sind frei zugänglich und bieten weite Blicke über Stadt und Hügelland. Zusammen mit den Gärten der Lizza ist sie Sienas grüner Ausgleich – und mittwochs lockt der große Wochenmarkt nebenan.
07 · In der Nähe
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