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Petersdom & Petersplatz
Berninis Kolonnaden und Michelangelos Kuppel – vom westlichen Prati in wenigen Gehminuten erreichbar.
◆ STADTVIERTEL · ROM
Direkt neben der Vatikanstadt liegt Prati: ein Gründerzeitviertel mit breiten Alleen, Jugendstilfassaden und der Einkaufsstraße Via Cola di Rienzo. Wer Petersdom und Museen früh erreichen, aber abends in normalen Restaurants zu normalen Preisen sitzen will, wohnt hier genau richtig.

Prati heißt Wiesen – und genau das war hier, bis Rom 1870 Hauptstadt des geeinten Italien wurde. Auf den Überschwemmungswiesen vor der Engelsburg entstand in wenigen Jahrzehnten ein Viertel nach Plan: schachbrettartige Straßenzüge, breite Alleen, Palazzi für Beamte und Bürgertum. Der Legende nach wurden die Straßen so angelegt, dass man den Petersdom möglichst nirgends sieht – das junge Königreich wollte dem Vatikan den Rücken zukehren.
Die Ironie der Geschichte: Heute kommen die meisten Gäste genau wegen des Nachbarn. Vom westlichen Rand des Viertels sind es wenige Minuten zu den Vatikanischen Museen und zum Petersplatz, die Metrostationen Ottaviano und Lepanto bringen dich in zehn Minuten zur Spanischen Treppe. Wer das erste Zeitfenster der Museen bucht und in Prati übernachtet, frühstückt nach der Sixtinischen Kapelle, wenn andere noch in der Schlange stehen.
Dabei lohnt das Viertel auch für sich: Die Via Cola di Rienzo ist Roms entspannteste Einkaufsstraße, an der Piazza Cavour wachen Justizpalast und Platanen über das Gründerzeit-Rom, und kulinarisch reicht das Spektrum von der legendären Pizza al taglio bei Boncis Pizzarium bis zu klassischen Rionalküchen, in denen mittags Anwälte statt Reisegruppen sitzen. Abends wird es ruhig – für viele genau der richtige Kontrast zum Trubel am anderen Ufer.
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Berninis Kolonnaden und Michelangelos Kuppel – vom westlichen Prati in wenigen Gehminuten erreichbar.
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Der Eingang liegt an der Viertelgrenze: Raffael-Stanzen, Laokoon und die Sixtinische Kapelle – früh buchen.
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Hadrians Mausoleum, Papstfestung, Museum: am Tiberufer von Prati, verbunden mit der Engelsbrücke voller Bernini-Engel.
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Roms entspannteste Einkaufsstraße – mit Feinkost-Institutionen für Mitbringsel von Parmesan bis Tartufo.
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Gabriele Boncis berühmte Pizza al taglio nahe der Metro Cipro – die perfekte Belohnung nach den Museen.
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Sehr gut, vor allem für Vatikan-Tage: Museen und Petersdom liegen vor der Tür, die Metro A bringt dich in zehn Minuten zur Spanischen Treppe. Dafür bist du abends nicht mitten im Altstadt-Gewimmel – je nach Geschmack ein Vorteil.
Vom westlichen Viertelrand 5 bis 15 Gehminuten, je nach Lage. Die Metrostationen Ottaviano und Cipro liegen jeweils wenige hundert Meter vom Museumseingang entfernt.
Das Viertel hat von Pizza al taglio bei Bonci bis zu klassischen Rionalküchen ein solides Spektrum – meist zu faireren Preisen als am linken Tiberufer, weil hier auch Anwohner und Büroleute essen.
Ruhiger als Trastevere oder Monti: einige Weinbars und Restaurants, aber keine Partymeile. Wer Nachtleben sucht, ist in 15 Minuten am anderen Ufer – wer schlafen will, freut sich über die Stille.
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