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Pinienalleen & Villenarchitektur
Die Alleen des Viertels sind ein Freiluftmuseum des Novecento – Sommerhäuser großer Architekten hinter hohen Hecken.
◆ STADTVIERTEL · FORTE DEI MARMI
Roma Imperiale ist das Villenviertel von Forte dei Marmi: in den 1920er Jahren von einer römischen Gesellschaft parzelliert – daher der Name – und seither Sommeradresse von Industriellenfamilien wie den Agnellis. Hinter hohen Hecken stehen Villen bedeutender Architekten des Novecento unter Pinien, davor liegen die elegantesten Hotels und Strandclubs der Stadt.

Der Name klingt römisch, und das ist kein Zufall: Ende der 1920er Jahre erschloss eine römische Immobiliengesellschaft die Pinienwälder südlich des Ortskerns als nobles Sommerquartier – Roma Imperiale war geboren. Auf den großzügigen Parzellen entstanden Ferienvillen, für die namhafte Architekten des italienischen Novecento Entwürfe lieferten; viele dieser Häuser stehen bis heute hinter hohen Hecken und tragen die Namen ihrer Bauherrenfamilien.
Die berühmteste von ihnen kam schon früher: Die Turiner Familie Agnelli verbrachte ihre Sommer in der Villa Agnelli direkt an der Küste – heute Teil des Augustus Hotel & Resort, dessen Gäste durch den privaten Durchgang der Familie weiterhin zum hoteleigenen Beach Club gelangen. Entlang des Viale Morin folgten weitere große Häuser wie das Byron und das Principe, dazu Strandclubs, deren erste Reihen seit Jahrzehnten an dieselben Familien vergeben sind.
Heute ist Roma Imperiale der ruhigste und teuerste Teil von Forte dei Marmi – ein Viertel fast ohne Geschäfte, dafür mit dem dichtesten Pinienbestand und den schönsten Radwegen der Stadt. Wer hier wohnt, hat das Zentrum in zehn Radminuten erreicht und abends den leisesten Strand. Die beste Art, das Viertel zu sehen: eine langsame Runde mit dem Rad durch die Alleen, wenn der Nachmittag das Licht durch die Pinienkronen filtert.
01 · Highlights
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Die Alleen des Viertels sind ein Freiluftmuseum des Novecento – Sommerhäuser großer Architekten hinter hohen Hecken.
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Die elegante Achse des Viertels mit den Grandhotels Byron, Principe und Augustus und ihren Gärten.
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Die einstige Sommervilla der Fiat-Dynastie, heute Herzstück des Augustus-Resorts – mit privatem Durchgang zum Meer.
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Die ruhigsten Bagni der Stadt – geharkter Sand, alte Stammplätze und der Blick auf die Apuanischen Alpen.
03 · Essen & Trinken
04 · Aktivitäten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Name stammt aus den späten 1920er Jahren, als eine römische Immobiliengesellschaft die Pinienwälder südlich des Zentrums als Villenviertel erschloss. Die Verbindung nach Rom blieb im Namen erhalten – gebaut haben hier vor allem norditalienische Industriellenfamilien.
Die Villen sind privat und nur über die Hecken hinweg zu erahnen – das Viertel erlebt man am besten bei einer Radtour durch die Alleen. Öffentlich zugänglich ist das Flair der Epoche in den historischen Hotels, etwa beim Aperitivo im Garten des Byron oder des Augustus.
Wenn das Budget es hergibt, unbedingt: Hier stehen die besten Hotels der Stadt, der Strand ist ruhiger als im Zentrum, und per Rad bist du trotzdem in zehn Minuten an Piazza und Markt. Wer abends Trubel direkt vor der Tür will, ist im Centro besser aufgehoben.
Die Villa war die Sommerresidenz der Turiner Fiat-Dynastie Agnelli und gehört heute zum Augustus Hotel & Resort. Berühmt ist der private Durchgang, der die Villa direkt mit dem Strand verbindet – einst für die Familie gebaut, heute ein Privileg der Hotelgäste.
07 · In der Nähe
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