Grazer Uhrturm

Grazer Uhrturm

Der Grazer Uhrturm thront seit dem Mittelalter über dem Schlossberg und ist das bekannteste Wahrzeichen der steirischen Landeshauptstadt.

Wer in Graz ankommt und den Blick hebt, sieht ihn sofort: den Uhrturm auf dem Schlossberg, der seit Jahrhunderten über die Dächer der Altstadt wacht. Das mächtige Rund aus grauem Stein, gekrönt von einem zwiebelförmigen Dach, ist mehr als ein Überbleibsel mittelalterlicher Befestigungsarchitektur — er ist das stille Gedächtnis einer Stadt, die sich immer wieder neu erfunden hat, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Der Aufstieg beginnt entweder über die verschlungenen Treppenwege des Schlossbergs oder bequem per Schlossbergbahn beziehungsweise dem gläsernen Schlossberglift, der direkt ins Felsinnere führt. Wer die Stufen wählt, wird mit wechselnden Ausblicken auf die Grazer Altstadt belohnt, bevor der Turm selbst in den Blick tritt. Oben angekommen, fällt der Blick unweigerlich auf die berühmten Zifferblätter: Die Zeiger wirken auf den ersten Blick vertauscht — der große Zeiger zeigt die Stunden, der kleine die Minuten. Eine Eigenheit, die sich aus der ursprünglichen Funktion erklärt: Damit die Bürger in der Unterstadt die Stunden auch aus großer Entfernung ablesen konnten, wurde der Stundenzeiger bewusst größer gestaltet. Von der Plattform rund um den Uhrturm öffnet sich ein Panorama, das seinesgleichen sucht: die roten Ziegeldächer der Grazer Altstadt, die Mur als silbernes Band, der Schlossberg-Park mit seinen Kastanien und in der Ferne die sanften Hügel der Steiermark. An klaren Tagen reicht der Blick weit ins Umland. Die Atmosphäre hier oben ist ruhig und eigentümlich zeitlos — selbst wenn unten in der Stadt der Alltag brummt. Der Turm selbst ist von innen nicht zugänglich, doch das Drumherum macht den Besuch vollständig: Die Schlossberganlage mit dem Glockenturm, dem Kasematten-Freilichttheater und den gepflegten Parkanlagen lädt dazu ein, mehrere Stunden hier oben zu verbringen. Besonders am frühen Morgen, wenn der Morgennebel über der Mur liegt und die ersten Sonnenstrahlen die Ziegeldächer vergolden, entfaltet der Uhrturm seine stärkste Wirkung.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Kostenlos
Eintritt
Turm
Typ

Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Früh morgens unter der Woche, besonders von April bis Oktober. Im Sommer vor 9 Uhr oder nach 17 Uhr für wenig Betrieb und schönes Licht. Im Winter ist die Anlage ruhig und oft menschenleer.
01Foto-Tipp 1

Für klassische Turmfotos den Standpunkt südwestlich wählen — dort kommen Zifferblatt und Zwiebelturm am besten zur Geltung.

02Foto-Tipp 2

Goldene Stunde kurz nach Sonnenaufgang: Das warme Licht trifft die Westseite des Turms und die roten Dächer der Altstadt gleichzeitig.

03Foto-Tipp 3

Für Stadtpanorama-Aufnahmen den Aussichtspunkt nördlich des Turms nutzen — dort öffnet sich der weiteste Blick über die Mur.

04Foto-Tipp 4

Abendfotos lohnen sich: Der beleuchtete Uhrturm hebt sich dramatisch vom dunklen Abendhimmel ab, am besten kurz nach Einbruch der Dämmerung.

Sehenswürdigkeit

Schlossberg-Kasematten

Historische Festungsräume direkt neben dem Uhrturm, Heimat eines Freilichttheaters im Sommer.

Sehenswürdigkeit

Glockenturm Schlossberg

Zweites Wahrzeichen auf dem Schlossberg, nur wenige Gehminuten vom Uhrturm entfernt.

Sehenswürdigkeit

Grazer Altstadt

UNESCO-Welterbe direkt unterhalb des Schlossbergs mit Hauptplatz, Landhaus und Herrengasse.

Ikonische Zifferblätter mit vertauschten Zeigern — ein einzigartiges historisches Detail

360-Grad-Panorama über die Grazer Altstadt und die Mur

Mittelalterlicher Turm als Teil der UNESCO-Welterbe-Altstadt von Graz

Erreichbar per Schlossbergbahn, Schlossberglift oder Treppenweg

Direkter Zugang zur weitläufigen Schlossberganlage mit Kasematten und Glockenturm

Stimmungsvolle Beleuchtung des Turms bei Einbruch der Dunkelheit

01Tipp 1

Früh morgens besuchen: Vor 9 Uhr ist der Schlossberg nahezu menschenleer und das Licht für Fotos optimal.

02Tipp 2

Kombination mit dem Glockenturm und den Kasematten lohnt sich — alle liegen auf demselben Plateau.

03Tipp 3

Der Schlossberglift im Schlossberg-Tunnel ist eine bequeme Alternative zum Treppenaufstieg, besonders bei Hitze.

04Tipp 4

Wer die Aussicht in Ruhe genießen möchte, meidet Samstagnachmittage im Sommer — dann ist der Andrang am größten.

05Tipp 5

Ein Fernglas erleichtert es, die Details der Grazer Altstadt und der Umgebung aus der Vogelperspektive zu erkunden.

Was kostet der Eintritt für den Grazer Uhrturm?

Der Uhrturm selbst ist frei zugänglich — das Betreten des Schlossbergs und das Betrachten des Turms von außen kostet nichts. Für die Schlossbergbahn und den Schlossberglift fallen separate Fahrtkosten an. Da sich die Tarife ändern können, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle Preisliste der Holding Graz.

Wie lange dauert ein Besuch beim Grazer Uhrturm?

Für den Uhrturm selbst und das unmittelbare Panorama sollte man mindestens 30 Minuten einplanen. Wer die gesamte Schlossberganlage mit Kasematten, Glockenturm und Parkanlagen erkundet, verbringt gut 1,5 bis 2 Stunden hier oben.

Wann ist die beste Besuchszeit für den Grazer Uhrturm?

Die besten Zeiten sind früh morgens kurz nach Sonnenaufgang oder am späten Nachmittag vor Sonnenuntergang. Das Licht ist dann weich, die Aussicht besonders stimmungsvoll und der Andrang gering. Im Sommer sind Wochentage deutlich ruhiger als Wochenenden.

Wie komme ich zum Grazer Uhrturm?

Der Uhrturm liegt auf dem Schlossberg im Zentrum von Graz. Zu Fuß über den Schlossbergtreppenweg (ca. 15 Minuten), per Schlossbergbahn vom Schlossberg-Platz oder per Schlossberglift, dessen Eingang sich in der Nähe des Hauptplatzes befindet.

Grazer Uhrturm Öffnungszeiten — wann kann ich ihn besuchen?

Der Schlossberg und der Uhrturm sind ganztägig frei zugänglich. Die Schlossbergbahn und der Schlossberglift haben eigene Betriebszeiten; aktuelle Informationen dazu gibt es bei der Holding Graz oder direkt vor Ort.

Ist der Grazer Uhrturm Teil des UNESCO-Welterbes?

Ja. Die Grazer Altstadt inklusive Schlossberg und Uhrturm gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Uhrturm gilt dabei als eines der prägendsten Symbole dieser Auszeichnung.

Umgebung

In der Nähe

Erreichbar zu Fuß ab Grazer Uhrturm.

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