Der Wörthersee gehört zu den wärmsten Badeseen der Alpen, und wer ihn wirklich kennenlernen möchte, tut das am besten vom Wasser aus. In Pörtschach, dem eleganten Seebadeort mit seiner charakteristischen Halbinsel, starten Segeltouren und SUP-Ausflüge, die den See von seiner schönsten Seite zeigen: von der Spiegelung der Karawanken im frühen Morgenlicht bis zum Abendrot über dem Wörther See, das die Berge hinter Velden in warmes Orange taucht.
Beim Segeln geht es zunächst ums Kennenlernen des Bootes. Erfahrene Segellehrer erklären die wichtigsten Handgriffe – Schoten einholen, Kurs halten, Wenden einleiten – bevor es vom Steg in Pörtschach auf das offene Wasser geht. Schon nach kurzer Zeit spürt man, wie der Kärntner Südalpenwind das Segel füllt und das Boot sanft über den See gleitet. Wer bereits Segelerfahrung mitbringt, kann eigenständig auf dem See kreuzen und die rund 17 Kilometer Länge des Wörthersees in vollen Zügen genießen.
Stand-Up-Paddling ist die ruhigere, meditativere Variante. Auf dem stabilen Board stehend paddelt man entlang der Schilfgürtel nahe der Pörtschacher Halbinsel, beobachtet Enten und Haubentaucher aus nächster Nähe und hat dabei die Villacher Alpe fest im Blick. Die Seebrise hält die Temperaturen angenehm, während das klare Wasser des Wörthersees – mit Sichtweiten von mehreren Metern – unter dem Board dahinzieht. Auch absolute Anfänger finden schnell ihr Gleichgewicht; die Boards sind breit und stabil ausgelegt.
Beide Aktivitäten lassen sich gut kombinieren: Morgens eine geführte Segelrunde, nachmittags entspanntes SUP entlang der Uferpromenade von Pörtschach. Ausrüstung, Sicherheitswesten und eine Einweisung sind inklusive. Wer möchte, kann nach der Tour im kristallklaren Wasser des Wörthersees abkühlen – Badestellen gibt es direkt am Ausgangspunkt. Der See erreicht im Sommer Wassertemperaturen von bis zu 28 Grad, was ihn zu einem der angenehmsten Segelreviere Österreichs macht.