Die kurze Antwort
Kostenlose Aussicht im 45. Stock des Rathauses in Shinjuku – die günstigste Skyline-Perspektive der Stadt.
Zwei Türme, in jedem eine Aussichtsetage auf 202 Metern – und beides ohne Eintritt: Das von Kenzō Tange entworfene Rathaus von Tokio ist die günstigste Skyline-Perspektive der Stadt, im 45. Stock über Shinjuku. Weil nichts zu zahlen ist, funktioniert der Besuch als erster Programmpunkt einer Reise: Man ordnet die Stadt einmal von oben, bevor man unten hineingeht.
Der Blick reicht weit über Shinjuku hinaus. Drei Fixpunkte sucht man von hier zuerst: den Fuji, den Sky Tree und den Tokyo Tower – den Fuji allerdings nur bei klarem Wetter, am ehesten an Wintermorgen. Am meisten lohnt der Nachtblick; da der Betrieb schon am Nachmittag endet, fällt dieses Zeitfenster auf die dunkle Jahreszeit.
Nicht nur die Aussicht bleibt hängen: Schon die Fahrt nach oben ist Teil des Besuchs. Und der Weg dorthin ist kurz – die Shinjuku Station liegt gleich nebenan.
Praktisch: Für die Sicherheitskontrolle gehört ein Ausweis ins Gepäck. Eingang und Behindertenparkplätze sind stufenfrei erreichbar, der Parkplatz ist kostenpflichtig, Unisex-Toiletten sind vorhanden, Kinder sind ausdrücklich willkommen. Montags bleibt das Haus geschlossen – der einzige Tag ohne Aussicht.
Nach Einbruch der Dunkelheit laufen auf der Fassade mehrere Lichtshows mit wechselnden Themen, ebenfalls gratis.
Im Aussichtsgeschoss steht ein frei zugängliches Klavier, auf dem Besucher selbst spielen dürfen.
Die Wartezeit am Aufzug schwankt stark: mal wenige Minuten, zu Stoßzeiten auch eine halbe Stunde.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 14 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: SonntagVollster: Freitag
Stimmen
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Umgebung · Shinjuku
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Fragen
Nein, der Zugang zu den Aussichtsetagen ist frei – das ist der Grund, warum sich das Rathaus als erster Überblick über Tokio anbietet. Bezahlen musst du allenfalls fürs Auto: Der Parkplatz ist kostenpflichtig.
An klaren Wintermorgen. Die kalte Jahreszeit bringt die beste Fernsicht, und morgens ist die Luft über der Stadt am saubersten. An diesigen Tagen bleibt der Berg unsichtbar, der Blick über Shinjuku aber trotzdem lohnend.
Ja, aber nur im Winterhalbjahr. Weil der Betrieb bereits am Nachmittag endet, braucht es eine früh einsetzende Dunkelheit; im Sommer ist bei Feierabendlicht Schluss. Wer den Nachtblick will, legt den Besuch entsprechend.
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