SehenswürdigkeitZur Öffnung um 9 Uhr am ruhigsten — voll wird es gegen 14 Uhr.
Kostenlose Aussicht im 45. Stock des Rathauses in Shinjuku – die günstigste Skyline-Perspektive der Stadt.
Zwei Türme, in jedem eine Aussichtsetage auf 202 Metern – und beides ohne Eintritt: Das von Kenzō Tange entworfene Rathaus von Tokio ist die günstigste Skyline-Perspektive der Stadt, im 45. Stock über Shinjuku. Google führt es als Observation deck; die Bewertung liegt bei 4,5 aus 8.248 Rezensionen. Weil nichts zu zahlen ist, funktioniert der Besuch als erster Programmpunkt einer Reise: Man ordnet die Stadt einmal von oben, bevor man unten hineingeht.
Der Blick reicht weit über Shinjuku hinaus. In den Rückmeldungen tauchen vor allem drei Fixpunkte auf – der Fuji, der Sky Tree und der Tokyo Tower, der Fuji allein 383-mal. Zu sehen ist er nur bei klarem Wetter, am ehesten an Wintermorgen. Das meistgenannte Thema überhaupt ist allerdings der Nachtblick mit 525 Nennungen; da der Betrieb schon am Nachmittag endet, fällt dieses Zeitfenster auf die dunkle Jahreszeit.
Bemerkenswert ist, worüber sonst geschrieben wird. Der Aufzug ist mit 460 Nennungen das zweithäufigste Gesprächsthema – die Fahrt nach oben gehört für viele offenbar zum Erlebnis dazu. Häufig kommen außerdem ein Klavier (181-mal) und ein Gift Shop (120-mal) zur Sprache, ebenso die Nähe zur Shinjuku Station. Was genau dahintersteckt, verraten die reinen Zählungen nicht – erwarte sie als wiederkehrende Themen vor Ort, nicht als festes Programm.
Praktisch: Für die Sicherheitskontrolle gehört ein Ausweis ins Gepäck. Eingang und Behindertenparkplätze sind stufenfrei erreichbar, der Parkplatz ist kostenpflichtig, Unisex-Toiletten sind vorhanden, Kinder sind ausdrücklich willkommen. Montags bleibt das Haus geschlossen – der einzige Tag ohne Aussicht.
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Nein, der Zugang zu den Aussichtsetagen ist frei – das ist der Grund, warum sich das Rathaus als erster Überblick über Tokio anbietet. Bezahlen musst du allenfalls fürs Auto: Der Parkplatz ist kostenpflichtig.
Am häufigsten genannt werden der Fuji, der Tokyo Sky Tree und der Tokyo Tower. Der Fuji ist mit 383 Nennungen der Star unter ihnen, aber auch der unzuverlässigste – er zeigt sich nur bei klarer Sicht.
An klaren Wintermorgen. Die kalte Jahreszeit bringt die beste Fernsicht, und morgens ist die Luft über der Stadt am saubersten. An diesigen Tagen bleibt der Berg unsichtbar, der Blick über Shinjuku aber trotzdem lohnend.
Der Nachtblick ist mit 525 Nennungen das meistdiskutierte Thema überhaupt. Weil der Betrieb bereits am Nachmittag endet, geht das aber nur, wenn es früh dunkel wird – also im Winterhalbjahr. Im Sommer ist bei Feierabendlicht Schluss.
Mit 460 Nennungen ist er das zweithäufigste Gesprächsthema nach dem Nachtblick. Die Fahrt auf 202 Meter ist offenbar für viele Teil des Besuchs und nicht bloß der Weg dorthin – plane sie als eigenen Programmpunkt ein.
Ein Klavier gehört mit 181 Nennungen zu den meistbesprochenen Themen und kommt damit häufiger vor als der Tokyo Tower. Worum es dabei im Einzelnen geht, lässt sich aus den Nennungen allein nicht ablesen – rechne damit, dass es vor Ort ein Gesprächsthema ist.
Umgebung
Erreichbar zu Fuß ab Rathaus Tokio Aussichtsplattform.
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