Highlight
Praia da Ilha de Tavira
Weiter, heller Hauptstrand am Fähranleger mit Bars, Liegen und viel Platz zum Verlaufen.
◆ STADTVIERTEL · TAVIRA
Vor Tavira, durch einen schmalen Lagunenarm vom Festland getrennt, liegt die Ilha de Tavira: eine kilometerlange Barriere-Insel aus hellem Sand, Dünen und Salzwiesen, Teil des Naturparks Ria Formosa. Erreichbar nur per Fähre – in der Saison vom Stadtanleger, ganzjährig von Quatro Águas –, bleibt sie autofrei und naturnah. Ein winziges Inseldorf rund um den Anleger versorgt Badegäste mit Fisch und Schatten; dahinter beginnt einer der weitesten, stillsten Strände der Algarve. Im Westen, bei der Praia do Barril, erinnert ein Friedhof aus rostigen Ankern an die alten Thunfischfänger.

Die Ilha de Tavira gehört zu den Barriere-Inseln, die die Lagune der Ria Formosa vom offenen Atlantik abschirmen. Über elf Kilometer zieht sich die Insel ins Meer, eine schmale Linie aus Sand, Dünengras und kleinen Salzpfannen. Weil sie nur per Boot erreichbar und Teil eines Naturparks ist, blieb sie von Bebauung weitgehend verschont – kein Hotelriegel, keine Promenade, nur Strand, Himmel und Wasser.
Rund um den Fähranleger, der Praia da Ilha de Tavira, liegt das saisonale Inselleben: ein paar Restaurants und Bars, ein Campingplatz, Liegen und Sonnenschirme. Wer weiter läuft, lässt den Trubel schnell hinter sich; nach einigen hundert Metern gehören die Dünen wieder den Möwen. Im Westen der Insel erreicht man von Pedras d'el Rei über einen Holzsteg oder mit der kleinen Touristenbahn die Praia do Barril.
Dort steht das vielleicht eigenwilligste Denkmal der Algarve: der Cemitério das Âncoras, ein „Friedhof“ aus Dutzenden rostiger Schiffsanker, halb im Sand vergraben. Sie stammen aus der Zeit der almadravas, der großen Thunfischfänge, die Tavira einst Wohlstand brachten. Heute markieren sie still die Grenze zwischen der Geschichte der Stadt und der Weite des Atlantiks.
01 · Highlights
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Weiter, heller Hauptstrand am Fähranleger mit Bars, Liegen und viel Platz zum Verlaufen.
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Über Holzsteg oder Mini-Bahn von Pedras d'el Rei erreichbarer Inselstrand mit historischem Flair.
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Der „Anker-Friedhof“ – Dutzende rostige Anker im Sand, Erinnerung an den alten Thunfischfang.
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Geschützte Dünenlandschaft der Ria Formosa mit Salzpfannen, Vögeln und endloser Stille.
02 · Auf der Insel
03 · Essen & Trinken
04 · Erleben
Noch keine Aktivitäten hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nur per Fähre: In der Hauptsaison verkehren Boote direkt vom Stadtanleger in Tavira, ganzjährig fahren sie von Quatro Águas am Stadtrand. Die Überfahrt dauert nur wenige Minuten. Die Praia do Barril im Westen der Insel erreicht man separat von Pedras d'el Rei.
Ja, rund um den Fähranleger und an der Praia do Barril gibt es saisonale Strandrestaurants und Bars, die frischen Fisch und Getränke servieren. Außerhalb der Saison ist das Angebot stark eingeschränkt – dann lieber Verpflegung mitbringen.
In der Nähe des Anlegers kann es im Hochsommer voll werden. Da die Insel aber kilometerlang ist, findet man nach einem kurzen Spaziergang fast immer einen ruhigen, fast leeren Strandabschnitt.
Der Cemitério das Âncoras an der Praia do Barril ist ein Feld aus Dutzenden rostiger Schiffsanker im Sand. Sie stammen aus der Zeit des großen Thunfischfangs (almadrava), der für Tavira jahrhundertelang von Bedeutung war.
07 · In der Nähe
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