Highlight
Gassen der Mouraria
Stilles Geflecht aus weißen Häusern und Scherendächern – das authentische Wohngesicht Taviras.
◆ STADTVIERTEL · TAVIRA
Jenseits der Ponte Romana, am Ostufer des Rio Gilão, breitet sich die Mouraria aus – das Viertel, in das sich nach der christlichen Eroberung 1242 die muslimische Bevölkerung Taviras zurückzog. Heute ist es ein ruhiges, wohnliches Quartier aus niedrigen weißen Häusern, schmalen Gassen und kleinen Plätzen, in dem das alltägliche Tavira lebt: Wäscheleinen über den Gassen, Nachbarn vor den Türen, ein paar unaufgeregte Tascas. Vom Trubel am Westufer nur eine Brücke entfernt, schlägt hier das ruhigere Herz der Stadt.

Die Mouraria verdankt ihren Namen den Mouros – den Mauren, die nach der Eroberung Taviras durch den Christianisierungsfeldzug von Dom Paio Peres Correia hierher ans Ostufer umgesiedelt wurden. Anders als das herrschaftliche Westufer mit seinen Kirchen und Bürgerhäusern blieb die Mouraria ein bescheidenes Wohnquartier – und genau das macht ihren Reiz aus. Die Gassen sind eng, die Häuser niedrig, viele tragen die typischen Scherendächer.
Wer vom Zentrum über die Ponte Romana herübergeht, taucht in ein Tavira jenseits der Postkartenmotive ein: kleine Lebensmittelläden, Handwerker, Kinder auf den Plätzen, Wäsche, die zwischen den Fassaden hängt. Cafés und Tascas sind hier preiswerter und weniger auf Gäste eingestellt – dafür kocht man, was der Markt am Morgen hergab.
Die Mouraria ist kein Viertel der großen Sehenswürdigkeiten, sondern eines der Atmosphäre. Sie ist ideal für alle, die länger bleiben und Tavira nicht nur besichtigen, sondern für ein paar Tage bewohnen wollen – mit dem Zentrum, dem Markt und dem Fluss stets in Gehweite.
01 · Highlights
Highlight
Stilles Geflecht aus weißen Häusern und Scherendächern – das authentische Wohngesicht Taviras.
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Ruhiger Flussabschnitt mit Blick auf die Altstadt und die Bögen der Ponte Romana.
Highlight
Unaufgeregte Lokale mit Tagesgerichten und fairen Preisen, fernab der Touristenpfade.
02 · Essen & Trinken
03 · Übernachten
Noch keine Hotels hinterlegt.
04 · In der Nähe
Noch keine Sehenswürdigkeiten hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Für alle, die länger bleiben und das echte Tavira erleben möchten, ja. Das Viertel ist ruhiger und günstiger als das Westufer, dabei nur eine Brücke vom Zentrum, vom Markt und vom Fluss entfernt.
Mouraria bezeichnet das ehemalige Maurenviertel: Hierhin wurde nach der christlichen Eroberung Taviras im 13. Jahrhundert die muslimische Bevölkerung umgesiedelt. Der Name hat sich bis heute gehalten.
Weniger als am Westufer – das Viertel lebt von seiner Atmosphäre statt von einzelnen Monumenten. Die großen Sehenswürdigkeiten wie Burg und Castelo-Kirche liegen aber nur wenige Gehminuten über die Brücke entfernt.
Ja, die Mouraria ist ein überwiegend wohnliches Quartier und deutlich ruhiger als die belebten Flussufer. Wer Stadtnähe mit nächtlicher Ruhe verbinden will, ist hier gut aufgehoben.
07 · In der Nähe
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