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Zwölferturm
Der 46 Meter hohe Stadtturm aus dem 15. Jahrhundert schließt die Neustadt nach Norden ab – durch seinen Torbogen fließt der ganze Bummel der Stadt.
◆ STADTVIERTEL · STERZING
Die Neustadt ist Sterzings Bühne: eine breite, autofreie Prachtgasse, gesäumt von spätmittelalterlichen Bürgerhäusern, deren Erker, Zinnengiebel und Lauben vom Reichtum des Silberbergbaus erzählen. Zwischen dem Rathaus mit spätgotischem Ratssaal, Traditionshotels und der Gourmetadresse Kleine Flamme bummelt hier ganz Sterzing – am Nordende schließt der Zwölferturm die Häuserflucht, am Südrand warten Pfarrkirche und Multschermuseum.

Die Neustadt entstand, als Sterzing aus seinen ältesten Mauern herauswuchs: eine planvoll angelegte Marktgasse, breit genug für Stände und Fuhrwerke, gesäumt von Bürgerhäusern, deren Fassaden der Silberboom des 15. Jahrhunderts bezahlte. Erker schoben sich über die Gasse, Zinnengiebel wuchsen in den Himmel, unter den Lauben reihte sich Gewölbe an Gewölbe – eine Architektur, die Wohlstand zeigen sollte und es bis heute tut.
Mitten in der Häuserzeile steht das Rathaus, dessen spätgotischer Ratssaal mit Holzvertäfelung, Erker und originalem Gestühl zu den schönsten des Alpenraums zählt. Wenige Schritte weiter südlich liegen das Deutschhaus mit dem Multschermuseum und die mächtige Pfarrkirche im Moos – wer die Neustadt einmal abläuft, hat die halbe Stadtgeschichte gesehen.
Vor allem aber wird hier gelebt: Konditoreien und Cafés stellen ihre Tische unter die Lauben, die Kleine Flamme kocht auf Gourmetniveau, Traditionshäuser wie die Lilie beherbergen Gäste seit Jahrhunderten. Am schönsten ist die Gasse früh am Morgen, wenn das Licht über die Giebel fällt – und im Advent, wenn die Erker beleuchtet sind und der Christkindlmarkt am Zwölferturm beginnt.
01 · Highlights
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Der 46 Meter hohe Stadtturm aus dem 15. Jahrhundert schließt die Neustadt nach Norden ab – durch seinen Torbogen fließt der ganze Bummel der Stadt.
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Hinter der Erkerfassade verbirgt sich ein vollständig holzvertäfelter spätgotischer Ratssaal, in dem seit über 500 Jahren Stadtpolitik gemacht wird.
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Pastellfarbene Bürgerhäuser mit Erkern, Zinnengiebeln und Laubengängen – das geschlossenste Ensemble seiner Art im Wipptal.
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Die erhaltenen Tafeln des berühmten Multscher-Altars aus dem 15. Jahrhundert – ein Hauptwerk spätgotischer Malerei im Alpenraum.
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Die mächtige gotische Pfarrkirche am Südrand des Zentrums, gebaut aus hellem Marmor – einst Ziel großer Wallfahrten.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Zwölferturm trennt beide: Südlich liegt die Neustadt, die breite, im 15. Jahrhundert prachtvoll ausgebaute Marktgasse mit Erkern und Lauben. Nördlich schließt die ältere, schmälere Altstadt an – ruhiger, mit Handwerksläden und dem Stadtplatz.
Den Zwölferturm, das Rathaus mit seinem spätgotischen Ratssaal, die Erker- und Laubenhäuser der Gasse selbst sowie am Südrand das Multschermuseum im Deutschhaus und die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau im Moos.
Die Kleine Flamme ist Sterzings Gourmetadresse – reservieren ist Pflicht. Bodenständiger sind das Restaurant Lilie im historischen Hotel Lilie und die Cafés und Konditoreien unter den Lauben, perfekt für eine Pause mit Sterzinger Joghurt.
Ja, die Gasse ist Fußgängerzone. Wer mit dem Auto anreist, parkt in den Garagen und auf den Plätzen am Rand des Zentrums – von dort ist alles in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.
07 · In der Nähe
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