Highlight
Laubengasse
Fast 400 Meter mittelalterliche Arkaden zwischen Pfarrplatz und Kornplatz – die schönste Einkaufsgasse Südtirols, voller Feinkost und Handwerk.
◆ STADTVIERTEL · MERAN
Das Herz Merans schlägt unter den Lauben: Die fast 400 Meter lange mittelalterliche Arkadengasse verbindet Pfarrplatz und Kornplatz, gesäumt von Feinkostläden, Weinbars und Traditionscafés. An der Passer entlang flaniert die Stadt vor der Jugendstil-Kulisse des Kurhauses – Belle Époque und Tiroler Mittelalter auf wenigen hundert Metern.

Die Laubengasse ist das Rückgrat des Viertels und eine der längsten Laubengassen Tirols: Im 13. Jahrhundert unter den Grafen von Tirol angelegt, reihen sich unter den niedrigen Arkaden bis heute Geschäfte aneinander – Speck- und Käsehändler, Buchläden, Südtiroler Designer. Die schmalen, tiefen Häuser mit ihren Durchgängen, den sogenannten Erkern und Lichthöfen, erzählen von der Zeit, als Meran Hauptstadt der Grafschaft Tirol war.
Am östlichen Ende wacht die Pfarrkirche St. Nikolaus mit ihrem 83 Meter hohen gotischen Turm über den Pfarrplatz, gleich dahinter duckt sich die Landesfürstliche Burg in eine Seitengasse – ein erstaunlich intakter spätmittelalterlicher Stadtsitz, in dem schon Kaiser Maximilian I. logierte. Wenige Schritte weiter öffnet sich der Sandplatz, an dessen Rand das Restaurant Kallmünz in den Mauern eines alten Ansitzes kocht.
Zur Passer hin wechselt das Viertel das Kostüm: Das Kurhaus mit seinem Jugendstil-Kursaal von 1914 ist der Festsaal der Stadt, davor zieht die Passerpromenade unter Palmen und Platanen am grünen Fluss entlang. Hier sitzt Meran im Caféstuhl, hört Kurkonzerten zu und schaut den Bergen beim Leuchten zu – am schönsten zur blauen Stunde, wenn die Lichter der Promenade angehen.
01 · Highlights
Highlight
Fast 400 Meter mittelalterliche Arkaden zwischen Pfarrplatz und Kornplatz – die schönste Einkaufsgasse Südtirols, voller Feinkost und Handwerk.
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Jugendstil-Festsaal von 1914 und die Flaniermeile am grünen Fluss – das Belle-Époque-Gesicht der Kurstadt.
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Gotische Stadtpfarrkirche mit 83 Meter hohem Turm – das Wahrzeichen über den Dächern der Altstadt.
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Spätmittelalterlicher Stadtsitz der Tiroler Landesfürsten mit original erhaltenen Stuben – ein verstecktes Kleinod hinter den Lauben.
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Eleganter Platz am Übergang zur Postbrücke – mit dem Restaurant Kallmünz in den Mauern eines alten Ansitzes.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Eine fast 400 Meter lange Arkadengasse aus dem 13. Jahrhundert, die Pfarrplatz und Kornplatz verbindet – seit dem Mittelalter die Einkaufsstraße der Stadt, heute voller Feinkostläden, Weinbars und Südtiroler Handwerk.
Der Kern um Lauben, Pfarrplatz und Promenade ist Fußgängerzone. Wer mit dem Auto kommt, parkt am besten in den Tiefgaragen am Rand des Zentrums und erkundet das Viertel zu Fuß – die Wege sind kurz.
Die Laubengasse, das Kurhaus mit der Passerpromenade, die Pfarrkirche St. Nikolaus und die Landesfürstliche Burg. Dazu der Sandplatz – und ein Espresso in einem der Traditionscafés gehört ohnehin dazu.
Die Spannweite reicht vom Forsterbräu mit Bierhof über das Traditionscafé König bis zum Kallmünz am Sandplatz und Andrea Fenoglios Sternerestaurant Sissi am Rand des Viertels – Reservierung am Abend empfohlen.
07 · In der Nähe
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