Highlight
Adro da Sé
Der erhöhte Domplatz, Herz der Altstadt, auf dem sich Kathedrale und Misericórdia-Kirche gegenüberstehen – einer der schönsten Plätze Zentralportugals.
◆ STADTVIERTEL · VISEU
Das Almedina ist die ummauerte Altstadt von Viseu, der Granithügel, auf dem die Stadt entstand. Von den alten Stadttoren steigen die schmalen, kopfsteingepflasterten Gassen bergan, bis sie sich auf dem Adro da Sé öffnen – jenem erhöhten Domplatz, an dem die wuchtige Kathedrale, die helle Igreja da Misericórdia und das Museu Grão Vasco aufeinandertreffen. Dazwischen liegen die Rua Direita mit ihren Handwerkshäusern, stille Plätzchen und immer wieder Reste der mittelalterlichen Mauer. Hier ist Viseu am dichtesten, am ältesten und am schönsten.

Das Almedina verdankt seinen Namen dem Arabischen – al-madina, die Stadt – und war über Jahrhunderte der von Mauern geschützte Kern Viseus. Noch heute betritt man es durch historische Tore wie die Porta do Soar, und Reste der mittelalterlichen Stadtmauer ziehen sich zwischen den Häusern hindurch. Von hier steigt die Rua Direita, die alte Hauptachse, schnurgerade bergan, gesäumt von Granithäusern, kleinen Läden und Werkstätten.
Krönung des Viertels ist der Adro da Sé. Auf dem erhöhten Domplatz stehen sich die romanisch-gotische Sé Catedral – schwer, granitgrau, mit manuelinischem Gewölbe – und die zuckerweiße Barockfassade der Igreja da Misericórdia gegenüber. Gleich daneben, im ehemaligen Bischofspalast, bewahrt das Museu Grão Vasco die Renaissance-Tafeln von Vasco Fernandes, dem Namensgeber der ganzen Malerschule.
Trotz seiner Bedeutung bleibt das Almedina ruhig. Wer früh am Morgen kommt, bevor sich die Cafés füllen, hat die Gassen fast für sich – dann gehören sie dem Hall der eigenen Schritte auf dem Granit, den Katzen in den Türnischen und dem Blick, der sich an den Aussichtspunkten über die Dächer hinweg ins grüne Dão-Tal öffnet.
01 · Highlights
Highlight
Der erhöhte Domplatz, Herz der Altstadt, auf dem sich Kathedrale und Misericórdia-Kirche gegenüberstehen – einer der schönsten Plätze Zentralportugals.
Highlight
Die von Granit gerahmte historische Hauptgasse, die durch das ganze Almedina hinaufführt – gesäumt von kleinen Läden, Werkstätten und Tascas.
Highlight
Eines der erhaltenen mittelalterlichen Stadttore, durch das man die ummauerte Altstadt betritt – ein Rest der einstigen Befestigung.
Highlight
Ein granitenes Renaissance-Bürgerhaus mit gemustertem Mauerwerk in einer der oberen Altstadtgassen, gleich an einem Aussichtspunkt.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Den Adro da Sé mit der Kathedrale und der Igreja da Misericórdia, das Museu Grão Vasco im alten Bischofspalast sowie die Rua Direita, die durch die ganze Altstadt führt. Wer Zeit hat, sucht die Porta do Soar und die Casa do Miradouro auf.
Ja, das Almedina ist kompakt und nur zu Fuß sinnvoll zu erkunden. Allerdings sind die Gassen teils steil und kopfsteingepflastert, festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Vom zentralen Rossio steigt man in wenigen Minuten hinauf.
Für Kunstinteressierte unbedingt. Es bewahrt die Tafeln von Vasco Fernandes, dem Hauptmeister der portugiesischen Renaissance-Malerei, an dem Ort, an dem sie entstanden – darunter der berühmte thronende heilige Petrus.
07 · In der Nähe
Lassen Sie sich für das Almedina ein massgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.