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Rua Direita
Die einzige Hauptgasse vom Stadttor bis zur Kirche – weiße Häuser, Likörstände, Buchhandlungen und Galerien auf engstem Raum.
◆ STADTVIERTEL · ÓBIDOS
Innerhalb der Mauern liegt das eigentliche Óbidos: ein dichtes Gewirr weiß getünchter Häuser, das von der einen Hauptgasse, der Rua Direita, von Stadttor zu Kirche durchzogen wird. Hier reihen sich Likörstände, kleine Galerien und Buchhandlungen aneinander, hier stehen die Kirche Santa Maria und das Castelo, und über allem läuft der frei begehbare Mauerring mit dem schönsten Blick über das Dorf und die Ebene.

Wer durch die Porta da Vila tritt, deren Inneres vollständig mit blau-weißen Azulejos und einem barocken Bilderfries ausgekleidet ist, steht am Fuß der Rua Direita. Diese eine Gasse genügt, um den Ort zu verstehen: Sie führt schnurgerade bergan, gesäumt von weiß gekalkten Häusern, deren Sockel in Ocker und Blau leuchten, vorbei an Läden, Likörständen und kleinen Galerien bis zum Largo da Igreja.
Dort öffnet sich der Platz vor der Kirche Santa Maria, deren schlichte weiße Fassade ein Inneres mit Azulejos und Renaissance-Altar verbirgt – Schauplatz einer königlichen Kinderhochzeit im 15. Jahrhundert und über Jahre Wirkungsort der Malerin Josefa de Óbidos. Am oberen Ende der Vila thront das Castelo, einst Königsburg, heute eine Pousada, von deren Türmen sich die Wehrmauer in beide Richtungen über den Hügel zieht.
Das Besondere an Intramuros ist die Vertikale: Über die Treppen nahe den Toren gelangt man auf die Mauerkrone und umrundet den ganzen Ort von oben – ohne Geländer, dafür mit ungestörtem Blick auf rote Dächer, Innenhöfe und die ferne Lagune. Am Abend, wenn die Busse abgefahren sind, gehören die Gassen wieder den Bewohnern, ein paar Restaurants und dem Likörduft.
01 · Highlights
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Die einzige Hauptgasse vom Stadttor bis zur Kirche – weiße Häuser, Likörstände, Buchhandlungen und Galerien auf engstem Raum.
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Das mit blau-weißen Azulejos und einem barocken Bilderfries ausgekleidete Hauptstadttor – der klassische Eingang in den Ort.
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Der frei begehbare Wehrgang umrundet fast den ganzen Ort und bietet den schönsten Blick über Dächer und Ebene – ohne Geländer.
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Der lichte Platz vor der Kirche Santa Maria, Herzstück der Vila und Ort einer königlichen Kinderhochzeit im 15. Jahrhundert.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nein, der ummauerte Ortskern und der Mauerring sind frei zugänglich. Eintritt kostet nur im Dezember das Weihnachtsdorf Óbidos Vila Natal im Burggraben sowie einzelne Festgelände.
Der Kern ist weitgehend autofrei. Besucher parken auf den Parkplätzen vor den Stadttoren, etwa nahe der Porta da Vila, und gehen die letzten Meter zu Fuß. Innerhalb der Mauern ist der Ort in wenigen Minuten durchquert.
Entlang der Rua Direita reihen sich mehrere kleine Likörstände, die Ginjinha im essbaren Schokoladenbecher ausschenken. Es lohnt, nicht den ersten zu nehmen – die Stände unterscheiden sich in Süße und Qualität der Schokolade.
Mit Vorsicht: Der Wehrgang ist stellenweise schmal und ohne Geländer, mit steilen Stufen. Trittsichere ältere Kinder an der Hand schaffen ihn gut, mit Kleinkindern ist er nicht zu empfehlen.
07 · In der Nähe
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