Highlight
Ginjinha-Stände
Mehrere kleine Stände entlang der Gasse schenken den Sauerkirschlikör im essbaren Schokoladenbecher aus.
◆ STADTVIERTEL · ÓBIDOS
Entlang der Rua Direita und ihrer kleinen Plätze konzentriert sich das gesellige Óbidos: die Likörstände, die die kirschrote Ginjinha im Schokoladenbecher ausschenken, die Tascas und Restaurants mit Bacalhau und Burgküche, die zu Buchhandlungen umgenutzten Kirchen und das Buch-Hotel in einem ehemaligen Kloster. Tagsüber ist die Gasse belebt von Bummlern, am Abend, wenn die Tagesgäste fort sind, wird sie ruhig und gehört den Bewohnern und Übernachtungsgästen.

Die Rua Direita ist nicht nur Verbindung, sondern Bühne: An ihr reihen sich die kleinen Ginjinha-Stände, an denen man den Sauerkirschlikör im essbaren Schokoladenbecher bekommt – ein Ritual, das fast jeder Besucher mindestens einmal vollzieht. Dazwischen liegen Tascas und Restaurants, in denen Bacalhau, Eintöpfe und regionale Süßspeisen serviert werden, oft in Häusern, die seit Generationen in Familienhand sind.
Seit Óbidos 2015 UNESCO-Literaturstadt wurde, ist die Gasse auch ein Ort der Bücher. Die Livraria de Santiago hat eine entweihte romanische Kirche bis unters Gewölbe mit Regalen gefüllt; weitere Buchhandlungen verstecken sich in alten Markthallen und Läden. In einem ehemaligen Kloster am Rand der Vila residiert The Literary Man, ein Hotel, dessen Wände aus Tausenden Büchern bestehen.
Am Abend kippt die Stimmung: Wenn die Reisebusse abgefahren sind, wird aus der belebten Einkaufsgasse ein stiller Ort mit warm beleuchteten Fenstern, ein paar offenen Restaurants und dem Duft von Likör und gegrilltem Fisch. Es ist die beste Zeit, um in Óbidos zu essen – und zu verstehen, warum man hier übernachten sollte.
01 · Highlights
Highlight
Mehrere kleine Stände entlang der Gasse schenken den Sauerkirschlikör im essbaren Schokoladenbecher aus.
Highlight
Eine entweihte romanische Kirche, bis unters Gewölbe mit Büchern gefüllt – Sinnbild der Literaturstadt.
Highlight
Familiengeführte Lokale mit Bacalhau, Eintöpfen und regionalen Süßspeisen abseits der Touristenmenüs.
Highlight
The Literary Man, ein Hotel in einem ehemaligen Kloster, dessen Wände aus Tausenden Büchern bestehen.
02 · Essen & Trinken
03 · Hotels
04 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Neben der obligatorischen Ginjinha im Schokoladenbecher lohnen sich die Bacalhau-Gerichte und herzhaften Eintöpfe der Tascas. Als Süßspeise sind die regionalen Klosterbackwaren auf Eibasis verbreitet. Am authentischsten isst man abseits der Hauptgasse, in kleinen familiengeführten Lokalen.
Óbidos wurde 2015 in das UNESCO-Netzwerk der Literaturstädte aufgenommen. Der Ort hat leerstehende Kirchen, Markthallen und Läden in Buchhandlungen verwandelt, betreibt ein Literaturhotel und richtet jährlich das Festival FOLIO aus – Literatur ist hier Teil der Stadtidentität geworden.
Direkt an der Rua Direita richten sich viele Lokale an Tagesgäste und sind entsprechend touristisch kalkuliert. In den Seitengassen und im Umland findet man ehrlichere Preise und oft bessere Küche. Wer abends bleibt, isst meist entspannter und günstiger als zur Mittagsspitze.
07 · In der Nähe
Lassen Sie sich für die Rua Direita von Óbidos ein massgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.