Highlight
Ponte de São Gonçalo
Die granitene Bogenbrücke über den Tâmega, Wahrzeichen der Stadt und Schauplatz der Verteidigung gegen Napoleons Truppen 1809.
◆ STADTVIERTEL · AMARANTE
Das historische Zentrum von Amarante ist die Stadt in ihrer reinsten Form: die granitene Ponte de São Gonçalo, das Kloster mit seiner geschwungenen Renaissancekirche, der stille Tâmega darunter und die Häuser mit hölzernen Balkonen, die sich über das Wasser neigen. Auf wenigen hundert Metern drängen sich das Museu Amadeo de Souza-Cardoso, die Confeitarias mit ihren süßen Klosterrezepten, kleine Cafés und Läden. Hier kommt man an, bummelt, kostet ein Stück Klostergebäck und schaut dem Fluss zu – das malerische, zu Fuß erlebbare Kernstück von Amarante.

Der Mittelpunkt des Viertels ist die Ponte de São Gonçalo, die granitene Bogenbrücke über den Tâmega. Die heutige Brücke stammt aus dem späten 18. Jahrhundert, doch eine Vorgängerin soll der heilige Gonçalo selbst errichtet haben. 1809 verteidigten die Einwohner hier tagelang gegen die napoleonischen Truppen – eine Gedenktafel erinnert daran. Gleich dahinter erhebt sich das Mosteiro de São Gonçalo, dessen Renaissancekirche im 16. Jahrhundert begonnen wurde und in deren Innerem der Sarkophag des Heiligen steht.
Im alten Klostergebäude und in benachbarten Häusern ist das Museu Amadeo de Souza-Cardoso untergebracht, das dem in Amarante geborenen Maler und Pionier der portugiesischen Moderne gewidmet ist. Nur wenige Schritte weiter beginnt das süße Amarante: In den traditionsreichen Confeitarias rund um die Brücke liegen die eierschweren doces conventuais aus, deren Rezepte auf die Klosternonnen zurückgehen – lérias, papos de anjo und die berühmten brisas do Tâmega.
Das Viertel lebt vom Flanieren. Man geht über die Brücke und zurück, schaut von den Geländern auf das spiegelnde Wasser, sitzt in einem Café mit Blick auf das Kloster und lässt sich von Gasse zu Gasse treiben. Am Abend, wenn die Tagesgäste fort sind und die Brücke angestrahlt im Fluss liegt, zeigt sich das historische Amarante von seiner stillsten und schönsten Seite.
01 · Highlights
Highlight
Die granitene Bogenbrücke über den Tâmega, Wahrzeichen der Stadt und Schauplatz der Verteidigung gegen Napoleons Truppen 1809.
Highlight
Das Kloster mit seiner Renaissancekirche und dem Grab des Heiligen, zu dem Heiratswillige pilgern.
Highlight
Die traditionsreichen Süßwarenläden, in denen die eierschweren doces conventuais nach alten Klosterrezepten ausliegen.
02 · Sehenswürdigkeiten
lumoplank (CC0) · WikimediaSakralbau · Eintritt frei
Renaissancekloster mit Kirche und dem Grab des heiligen Gonçalo, zu dem Heiratswillige pilgern.
Museum · Ticket nötig
Stadtmuseum im alten Kloster, gewidmet dem in Amarante geborenen Pionier der portugiesischen Moderne.
Brücke · Eintritt frei
Die granitene Bogenbrücke über den Tâmega – Wahrzeichen von Amarante und Schauplatz der Verteidigung gegen Napoleon 1809.
03 · Essen & Trinken
Portugiesisch · €€
Bodenständige Tasca in der Altstadt von Amarante mit herzhafter nordportugiesischer Küche.
Café · €
Traditionsreiche Confeitaria an der Brücke mit den berühmten Klostersüßigkeiten von Amarante.
Portugiesisch · €€€€
Michelin-besterntes Restaurant der Casa da Calçada mit feiner portugiesisch geprägter Küche.
04 · Hotels
5-Sterne-Hotel
Fünf-Sterne-Boutiquehotel in einem Renaissancepalast über dem Tâmega, mit Sternerestaurant Largo do Paço.
3-Sterne-Hotel
Solides Stadthotel im Zentrum von Amarante, wenige Minuten von Brücke und Kloster entfernt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Ponte de São Gonçalo, das Kloster mit seiner Renaissancekirche und dem Grab des Heiligen sowie das Museu Amadeo de Souza-Cardoso. Dazu gehört unbedingt ein Stück Klostergebäck aus einer der Confeitarias an der Brücke – alles liegt fußläufig beieinander.
Ja, die Klosterkirche ist in der Regel frei zugänglich; im Inneren befindet sich der Sarkophag des heiligen Gonçalo, dessen Bildnis Heiratswillige der Tradition nach berühren. Das angrenzende Klostergebäude beherbergt heute das Museu Amadeo de Souza-Cardoso, für das Eintritt fällig wird.
Die doces conventuais – eierschwere Klostersüßigkeiten wie lérias, papos de anjo und brisas do Tâmega, deren Rezepte auf die Nonnen zurückgehen. Zur Festzeit kommen die eigenwillig geformten doces de São Gonçalo dazu. Man bekommt sie in den traditionsreichen Confeitarias rund um die Brücke.
07 · In der Nähe
Sieh dir alle Hotels an, die wir für diesen Ort gelistet haben.
Buche Eintrittskarten, geführte Touren und Erlebnisse schon vor der Reise.
Anzeige · Buchung über Partner. Preise & Verfügbarkeit beim Anbieter. Warum wir empfehlen, was wir empfehlen
Der Reisebrief
Reiseziele, Hotels und praktische Tipps aus der Redaktion, kostenlos und ohne Konto.