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Cozido-Caldeiras am See
Das Fumarolenfeld am Nordufer, in dessen heißem Boden die Cozido-Töpfe garen – mittags kann man bei der Ausgrabung zusehen.
◆ STADTVIERTEL · FURNAS
Wenige Kilometer westlich des Dorfes öffnet sich der Talkessel zur Lagoa das Furnas, einem stillen Kratersee, der von grünen, bewaldeten Hängen umfangen ist. An seinem Nordufer liegt ein zweites, größeres Feld der Caldeiras: dampfende Fumarolen und kochender Boden, in dem die berühmten Cozido-Töpfe vergraben werden. Hier kann man morgens den Einheimischen beim Versenken und mittags beim Ausgraben der Töpfe zusehen. Am Ufer steht die neugotische Kapelle Nossa Senhora das Vitórias; ein Monitoring-Zentrum erzählt von der Renaturierung des Sees. Es ist das naturnahe, ruhige Gegenstück zum dampfenden Dorf.

Das Caldeiras-Feld am Nordufer der Lagoa das Furnas ist das kulinarische Zentrum des Tals. Hier, im kochend heißen Vulkanboden, garen die berühmten Cozido-Töpfe: Früh am Morgen werden die mit Fleisch, Wurst, Kohl, Karotten und Kartoffeln gefüllten Behälter in vorbereitete Erdlöcher versenkt, mit Tüchern und Erde abgedeckt und rund sechs Stunden der Hitze überlassen. Mittags graben die Restaurants und Hotels ihre Töpfe wieder aus und fahren sie dampfend ins Tal. Wer um die Mittagszeit am Ufer steht, erlebt dieses Schauspiel hautnah.
Am Seeufer steht zudem die Capela de Nossa Senhora das Vitórias, eine neugotische Kapelle aus dem 19. Jahrhundert, die ein wohlhabender Inselbewohner zum Gedenken an seine verstorbene Frau errichten ließ – ein romantisches, oft fotografiertes Bauwerk vor grünem Hintergrund. In der Nähe informiert ein modernes Monitoring-Zentrum über die ökologische Renaturierung des Sees, der lange unter Nährstoffeintrag litt und seither aufwendig gepflegt wird.
Rund um die Lagoa führt ein Wanderweg durch Wald und über offene Ufer, vorbei an den Fumarolen, der Kapelle und stillen Buchten. Über dem See thront der Aussichtspunkt Pico do Ferro mit dem klassischen Postkartenblick auf Wasser, Caldeiras und das Dorf dahinter. travelperfect rät, die Cozido-Ausgrabung mittags und die Seerunde am ruhigen frühen Morgen oder späten Nachmittag zu kombinieren.
01 · Highlights
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Das Fumarolenfeld am Nordufer, in dessen heißem Boden die Cozido-Töpfe garen – mittags kann man bei der Ausgrabung zusehen.
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Die neugotische Kapelle Nossa Senhora das Vitórias am Seeufer, ein romantisches Bauwerk des 19. Jahrhunderts vor grünem Hintergrund.
Highlight
Ein Wanderweg führt rund um den Kratersee; vom Aussichtspunkt Pico do Ferro öffnet sich der klassische Blick auf See und Dorf.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Aktivitäten
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Noch keine Restaurants hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja. Um die Mittagszeit graben die Restaurants und Hotels ihre Töpfe an den Caldeiras am Nordufer aus. Das ist frei zugänglich und ein beliebtes Schauspiel. Essen kann man den Cozido danach in den Restaurants im Tal – auf Vorbestellung.
Baden im See selbst ist aus Naturschutzgründen nicht vorgesehen; der See wird aufwendig renaturiert. Zum Baden sind die Thermalbecken im Parque Terra Nostra und in der Poça da Dona Beija da. Am See geht es ums Wandern, Schauen und den Cozido.
Die Umrundung der Lagoa das Furnas dauert je nach Route und Tempo etwa zwei bis drei Stunden auf überwiegend einfachen Wegen durch Wald und über Uferabschnitte. Festes Schuhwerk und Regenschutz sind im feuchten Tal ratsam.
07 · In der Nähe
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