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Nationalpark Seewinkel
Salzlacken, Schilf und Weiden bilden einen der artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas – mit Beobachtungstürmen und Stegen ab Illmitz.
◆ STADTVIERTEL · NEUSIEDL AM SEE
Östlich und südlich von Neusiedl am See beginnt der Seewinkel, eine fast mediterrane Ebene aus Salzlacken, Weiden und Schilf, die im grenzüberschreitenden Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel geschützt ist. Es ist eine eigentümlich weite, flache Welt: kaum ein Baum, dafür ein riesiger Himmel, über dem im Frühjahr und Herbst die Vogelschwärme ziehen. Hier weiden Graurinder und ungarische Steppenpferde, hier brüten Säbelschnäbler und Reiher, und hier liegen die großen Resorts und Weingüter, die das pannonische Lebensgefühl in die Landschaft tragen. Vom Zentrum aus erreicht man den Seewinkel am schönsten mit dem Rad – flach, ruhig und Kilometer um Kilometer offene Steppe.

Der Seewinkel ist ein geologischer Sonderfall: Eine flache Ebene am Ostufer des Sees, durchsetzt von rund vierzig Salzlacken – seichten, salzigen Gewässern, wie sie sonst kaum irgendwo in Mitteleuropa vorkommen. Aus dieser Eigenart ist ein einzigartiger Lebensraum entstanden, geschützt im Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel, der sich über die Grenze nach Ungarn fortsetzt und dort Fertő-Hanság heißt.
Für Vogelfreunde ist der Seewinkel ein Wallfahrtsort. Hunderte Arten brüten oder rasten hier; an den Lacken stehen Säbelschnäbler, Stelzenläufer und Reiher, im Frühjahr und Herbst ziehen Tausende Gänse und Limikolen durch. Beweidet wird die Steppe von robusten Graurindern und ungarischen Steppenpferden, die die offene Landschaft erhalten. Vom Nationalpark-Informationszentrum in Illmitz aus führen Wege und Stege zu Beobachtungstürmen.
Doch der Seewinkel ist nicht nur Natur. Zwischen den Orten liegen die Rieden des Nordburgenlands, in denen kräftiger Rotwein reift, und großzügige Resorts, die Wellness, Reiten und Radeln verbinden. travelperfect empfiehlt, den Seewinkel als Tagestour per Rad oder als ruhigen Standort zu nehmen – und die Vogelbeobachtung in die frühen Morgenstunden zu legen, wenn die Steppe am lebendigsten ist.
01 · Highlights
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Salzlacken, Schilf und Weiden bilden einen der artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas – mit Beobachtungstürmen und Stegen ab Illmitz.
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Säbelschnäbler, Reiher und im Zug Tausende Gänse: der Seewinkel zählt zu den bedeutendsten Vogelgebieten Europas, am besten frühmorgens.
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Flache, ruhige Radwege führen durch die offene Landschaft zu Lacken, Weiden und Weingütern – ideal für lange, entspannte Touren.
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06 · Häufige Fragen
Die flache Steppe mit ihren rund vierzig Salzlacken ist ein in Mitteleuropa einzigartiger Lebensraum. Sie ist im Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel geschützt und beherbergt eine der reichsten Vogelwelten Europas.
Während des Vogelzugs im Frühjahr und Herbst, wenn Tausende Gänse und Limikolen rasten. Die beste Tageszeit sind die frühen Morgenstunden an den Beobachtungstürmen rund um die Salzlacken.
Mit dem Rad: Die Wege sind flach und ruhig und führen durch die offene Landschaft zu Lacken, Weiden und Weingütern. Das Nationalpark-Informationszentrum in Illmitz ist ein guter Ausgangspunkt.
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