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Bergkirche & Haydn-Mausoleum
Die Haydnkirche über der Stadt mit dem Mausoleum, in dem der Komponist seit 1954 seine endgültige Ruhe fand.
◆ STADTVIERTEL · EISENSTADT
Oberberg, lange ein eigener Ort und erst spät zu Eisenstadt geschlagen, klettert am Hang über der Stadt empor. Sein Wahrzeichen ist die Bergkirche mit dem Kalvarienberg, einer barocken Kreuzweganlage mit lebensgroßen Figuren, und dem Haydn-Mausoleum unter dem Nordturm, in dem der Komponist seine letzte Ruhe fand. Vom oberen Rand schweift der Blick weit ins pannonische Flachland. Ein stilles, geschichtsträchtiges Viertel, in dem auch die einstige jüdische Gemeinde der Stadt ihre Spuren hinterließ.

Oberberg war lange ein eigenständiger Ort, ehe er Teil Eisenstadts wurde – und behält bis heute seinen ruhigen, dörflichen Zug. Über den Hang führt der Weg hinauf zum Kalvarienberg, einer barocken Kreuzweganlage, die Fürst Paul Esterházy um 1700 anlegen ließ. Mit lebensgroßen Holzfiguren und gemauerten Stationen ist sie ein eindrucksvolles Zeugnis barocker Frömmigkeit und der älteste Teil der heutigen Bergkirche.
Die Bergkirche selbst, auch Haydnkirche genannt, krönt den Hügel. Unter ihrem Nordturm liegt das Haydn-Mausoleum: ein kuppelüberwölbter Rundraum aus St. Margarethener Stein, in dessen gedämpftem Licht der Sarkophag des Komponisten ruht. 1820 wurden Haydns Gebeine nach Eisenstadt überführt und fanden hier ihre endgültige Ruhestätte.
Oberberg trägt noch eine zweite Geschichte: Hier lag über Jahrhunderte das jüdische Viertel Eisenstadts, eine der bedeutendsten Gemeinden des Landes unter dem Schutz der Esterházy. Straßennamen und der jüdische Friedhof erinnern bis heute daran. Vom oberen Rand des Viertels reicht der Blick über die Dächer der Stadt weit hinaus ins flache Pannonien.
01 · Highlights
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Die Haydnkirche über der Stadt mit dem Mausoleum, in dem der Komponist seit 1954 seine endgültige Ruhe fand.
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Barocke Kreuzweganlage mit lebensgroßen Figuren, um 1700 von Fürst Paul Esterházy gestiftet – der älteste Teil der Bergkirche.
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Vom oberen Rand des Viertels reicht der Blick über die Dächer Eisenstadts ins weite pannonische Flachland.
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06 · Häufige Fragen
Im Haydn-Mausoleum unter dem Nordturm der Bergkirche in Oberberg. Seine Gebeine wurden 1820 nach Eisenstadt überführt und 1954 in dem kuppelüberwölbten Rundraum endgültig beigesetzt.
Eine barocke Kreuzweganlage mit lebensgroßen Holzfiguren, die Fürst Paul Esterházy um 1700 anlegen ließ. Sie ist der älteste Teil der heutigen Bergkirche und ein eindrucksvolles Zeugnis barocker Frömmigkeit.
Ja – für die Bergkirche mit dem Haydn-Mausoleum, den Kalvarienberg und die Aussicht über die Stadt ins pannonische Flachland. Vom Zentrum sind es nur rund 15 Minuten zu Fuß bergauf.
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