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Kirche des Hl. Nikolaus (Sveti Mikula)
Eine der besterhaltenen mittelalterlichen Kirchen Splits, mit griechischem Kreuzgrundriss und Säulen aus dem Diokletianpalast.
◆ STADTVIERTEL · SPLIT
Westlich der Altstadt klettert Veli Varoš in engen Steintreppen den Marjan-Hang hinauf – ein altes Fischer- und Bauernviertel, in dem die Zeit langsamer zu gehen scheint. Zwischen niedrigen Steinhäusern, Weinlauben und versteckten Konobas zeigt sich das authentische, unaufgeregte Split der Einheimischen.
Veli Varoš (italienisch Borgo Grande, „große Vorstadt") ist eines der ältesten Viertel von Split und gewachsen aus einer kleinen Siedlung am Fuß des Marjan. Über Jahrhunderte lebten hier Fischer und Kleinbauern – einfache Leute, die von ihren täglichen Sardinen lebten. Bis vor wenigen Jahrzehnten galt das Viertel als Symbol der Spliter Fischer, und noch heute prägen ihre niedrigen Steinhäuser, Innenhöfe und schmalen Treppengassen das Bild.
Wer durch Veli Varoš geht, sollte sich verlaufen dürfen: Die verwinkelten Gassen führen mal in eine Sackgasse mit Weinlaube, mal überraschend zu einem Ausblick über die Dächer. Das bekannteste Baudenkmal ist die kleine Kirche des Hl. Nikolaus (Sveti Mikula), eine der besterhaltenen mittelalterlichen Kirchen Splits im Grundriss eines griechischen Kreuzes – ihre Säulen stammen aus dem Diokletianpalast, und am Portal sind neben Löwinnen die Namen des Stifters Ivan und seiner Frau Tiha eingemeißelt.
Heute ist Veli Varoš der Ort, an dem man dem touristischen Trubel der Altstadt entkommt und doch nur Minuten von der Riva entfernt ist. In traditionellen Konobas wie der Konoba Varoš oberhalb des einstigen Hotels Bellevue kommen rustikale dalmatinische Gerichte auf den Tisch. Von hier führen außerdem die Marjan-Treppen nahe der Franziskanerkirche hinauf zum ersten Aussichtspunkt – Veli Varoš ist damit auch das natürliche Tor zum grünen Hausberg der Stadt.
01 · Highlights
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Eine der besterhaltenen mittelalterlichen Kirchen Splits, mit griechischem Kreuzgrundriss und Säulen aus dem Diokletianpalast.
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Verwinkelte Treppengassen und Steinhäuser der einstigen Fischer laden zum ziellosen Bummeln und Fotografieren ein.
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Von Veli Varoš nahe der Franziskanerkirche steigt man über die Marjan-Stufen direkt hinauf zum ersten Aussichtspunkt (Vidilica).
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Urige Tavernen wie die Konoba Varoš servieren rustikale dalmatinische Küche fernab der Altstadt-Touristenströme.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, besonders wenn man Ruhe und Authentizität sucht. Das Viertel liegt nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt, ist aber deutlich entspannter. Beachten sollte man die vielen Treppen und Steigungen – mit schwerem Gepäck oder eingeschränkter Mobilität kann das anstrengend sein.
Es ist ein altes Fischer- und Bauernviertel mit verwinkelten Steingassen, niedrigen Häusern und urigen Konobas. Hier erlebt man das ursprüngliche Split der Einheimischen, fernab der großen Touristenströme der Altstadt.
Von Veli Varoš aus erreicht man die Marjan-Treppen in der Nähe der Franziskanerkirche. Über die Stufen sind es nur wenige Minuten Aufstieg bis zum ersten Aussichtspunkt (Vidilica) mit Blick über die Stadt.
07 · In der Nähe
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