Highlight
Aussichtspunkt Vidilica
Erster Aussichtspunkt über die Marjan-Treppen erreichbar, mit Postkartenblick über Altstadt, Hafen und Inseln – besonders zum Sonnenuntergang.
◆ STADTVIERTEL · SPLIT
Der Marjan ist die grüne Lunge von Split – ein bewaldeter Hügel und Naturpark, der wie eine Halbinsel über der Stadt aufragt und sie vom offenen Meer trennt. Zwischen Aleppo-Kiefern, alten Einsiedlerkapellen und spektakulären Aussichtspunkten finden Wanderer, Läufer und Sonnenuntergangsjäger ihren Rückzugsort über den Dächern der Altstadt.
Der Marjan ist seit jeher der Hausberg und Erholungsort der Spliter, von den Einheimischen liebevoll die „grüne Lunge" der Stadt genannt. Schon im 13. Jahrhundert als Stadtwald erwähnt, steht der mit Aleppo-Kiefern bewaldete Hügel mit seinen rund 400 Pflanzenarten seit 1964 unter Naturschutz. Ein dichtes Netz aus Wander- und Radwegen durchzieht die Halbinsel, die die Stadt vom offenen Meer trennt.
Der wohl beliebteste Punkt ist der erste Aussichtspunkt Vidilica, den man über die Marjan-Treppen ab der Riva nahe der Franziskanerkirche in wenigen Minuten erreicht – von hier öffnet sich der klassische Blick über die Altstadt, den Hafen und die Inseln, besonders zum Sonnenuntergang. Der höchste Punkt heißt Telegrin (178 m); der Name erinnert an eine Telegrafenstation aus napoleonischer Zeit. Über den Wegen verteilt liegen Zeugen der Geschichte: die Kirche des Hl. Georg (Sv. Jure) an der Marjan-Spitze aus dem 9. Jahrhundert, einst nahe einem Diana-Tempel, sowie ein alter jüdischer Friedhof mit rund 700 Gräbern aus dem 16. Jahrhundert, angelegt von aus Spanien geflüchteten Juden.
Der Marjan ist aber mehr als ein Aussichtsberg: An seiner Südseite liegen beliebte Badebuchten wie das stilvolle Kašjuni und das familienfreundliche Bene Beach am Westende. An der Ostspitze schließt die Halbinsel Sustipan mit altem Friedhof und Klippen die Bucht ab, und unterwegs gibt es einen kleinen Zoo und die kleine Café-Terrasse Vidilica. Frühmorgens gehört der Wald den Joggern, abends den Sonnenuntergangsfans – wer Split sportlich und naturnah erleben will, kommt am Marjan nicht vorbei.
01 · Highlights
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Erster Aussichtspunkt über die Marjan-Treppen erreichbar, mit Postkartenblick über Altstadt, Hafen und Inseln – besonders zum Sonnenuntergang.
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Höchster Punkt des Marjan, benannt nach einer napoleonischen Telegrafenstation, mit atemberaubendem Rundblick über Stadt und Adria.
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Kleine Kapelle aus dem 9. Jahrhundert an der Marjan-Spitze, errichtet am Ort eines einstigen Diana-Tempels.
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Die südlichen Badebuchten des Marjan: das stilvolle Kašjuni unter Pinien und das familienfreundliche Bene am Westende.
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Ruhige Landzunge mit altem Friedhof und Klippen über dem Meer, die den Hafen nach Westen abschließt.
02 · Sehenswürdigkeiten
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03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Am einfachsten zu Fuß über die Marjan-Treppen, die am Westende der Riva nahe der Franziskanerkirche beginnen. Nach wenigen Minuten Aufstieg erreicht man den ersten Aussichtspunkt Vidilica; von dort führen Wege weiter zum Telegrin und zur Marjan-Spitze.
Bis zum ersten Aussichtspunkt Vidilica sind es nur etwa 5 bis 10 Minuten über die Treppen. Eine größere Runde über den Gipfel Telegrin (178 m), die Kirche Sv. Jure und zurück lässt sich in zwei bis drei Stunden gehen – gut beschildert und für die ganze Familie machbar.
Ja, an der Südseite des Marjan liegen schöne Badebuchten. Besonders beliebt sind die Kieselbucht Kašjuni und das familienfreundliche Bene Beach am westlichen Ende der Halbinsel, beide unter Pinien mit klarem Wasser.
Klassisch von der Vidilica über der Stadt, mit Blick auf Altstadt und Hafen. Für Sonnenuntergänge direkt über dem Meer eignen sich die nach Westen/Südwesten ausgerichteten Punkte des Hügels und der Strand Kašjuni besonders gut.
07 · In der Nähe
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