Die kurze Antwort
Echtes Thermalwasser mitten in Shinjuku – Innen- und Außenbecken, geöffnet bis tief in die Nacht.
Das Wasser für dieses Bad wird herangefahren: Es stammt aus einer Quelle in der Präfektur Shizuoka und macht Thermae-Yu zu einem echten Onsen mitten im Ausgehviertel Kabukicho. Gebadet wird in Innenbecken und in Außenbecken unter freiem Himmel, dazu kommen mehrere Saunen, ein Liegebad und ein Steinbad. Es ist ein großes öffentliches Bad, kein Wellnesshotel – zum Baden gehören hier außerdem ein Ruhebereich und ein Restaurant im selben Gebäude.
Die Abläufe sind die eines japanischen Bades: getrennt nach Geschlecht, gebadet wird unbekleidet, davor wird im Sitzen geduscht. Die Regeln hängen mehrsprachig aus, sodass man auch ohne Japanischkenntnisse nichts falsch macht. Ein Thema bleiben Tätowierungen – kleinere lassen sich abkleben, größere werden oft abgewiesen. Wer das vorher klärt, spart sich den Weg.
Das Bad verteilt sich über mehrere Ebenen: vom Untergeschoss bis hinauf auf die Dachterrasse.
Eingang und Toiletten sind stufenlos erreichbar. Rund zwei Stunden sind ein üblicher Aufenthalt – und weil hier bis tief in die Nacht gebadet wird, gehört die letzte Bahn zu den Dingen, die man vorher im Blick haben sollte.
Am Empfang gibt es Schließfachschlüssel, Loungewear und Handtücher, eigene Badesachen braucht man nicht.
Nach der Sauna lohnt ein frischer Smoothie aus der Saftbar im Haus.
Massagen, Peelings und Gesichtsbehandlungen lassen sich zusätzlich zum Baden buchen.
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Umgebung · Shinjuku
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Fragen
Ja. Das Wasser stammt aus einer Quelle in der Präfektur Shizuoka und wird nach Shinjuku transportiert. Dadurch badet man mitten in Tokio in echtem Onsen-Wasser statt in aufbereitetem Leitungswasser – ein Punkt, der das Haus von reinen Stadtbädern unterscheidet.
Tätowierungen sind ein Thema. Kleinere lassen sich in der Regel abkleben, größere Motive werden oft abgewiesen. Wer sichtbar tätowiert ist, sollte das vor der Anreise klären, statt es an der Rezeption darauf ankommen zu lassen.
Männer und Frauen baden getrennt, gebadet wird unbekleidet, und vor dem ersten Becken duscht man im Sitzen. Die Regeln hängen mehrsprachig aus, man muss also kein Japanisch können, um sich korrekt zu verhalten. Danach steht der Wechsel zwischen Innenbecken, Außenbecken und Saunen frei.
Zu den Innenbecken und den Außenbecken unter freiem Himmel kommen mehrere Saunen, ein Liegebad und ein Steinbad. Wer nicht die ganze Zeit im heißen Wasser sitzen möchte, kann also zwischen mehreren Varianten wechseln und dazwischen in den Ruhebereich ausweichen.
Am meisten genannt werden Untergeschoss und Dachterrasse, also die verschiedenen Ebenen des Hauses. Dazu kommen Schlamm, Gesichtsmasken, Glätteisen und Smoothies – Stichworte rund um Pflege, Ruhebereich und Restaurant, die für viele offenbar genauso zum Besuch gehören wie das Baden selbst.
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