Highlight
Jardim Florencio Terra
Schattiger Aussichtsgarten mit Pavillon über der Marina – der klassische Postkartenblick auf den Pico über dem Canal do Faial.
◆ STADTVIERTEL · HORTA
Das historische Zentrum von Horta zieht sich von der Bucht den Hang hinauf – eine kleine Stadt aus barocken Kirchen, schmiedeeisernen Balkonen und herrschaftlichen Bürgerhäusern, die im 19. Jahrhundert dem Reichtum der Atlantik-Telegrafenkabel zu verdanken sind. Vom Aussichtsgarten Jardim Florencio Terra fällt der Blick über die Dächer hinaus auf den Canal do Faial und den Pico am Horizont. Zwischen Igreja do Carmo, dem Museu da Horta und dem ewigen Treiben um Marina und Peter Café Sport verdichtet sich hier das ganze Wesen der Stadt.

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert war Horta ein Knotenpunkt der Weltkommunikation: Hier liefen die transatlantischen Telegrafenkabel zusammen, die Europa mit Amerika verbanden. Englische, deutsche und amerikanische Kabelgesellschaften unterhielten Stationen in der Stadt, und mit ihnen kamen Ingenieure, Konsulate und ein kosmopolitisches Flair, das im sonst entlegenen Atlantik seinesgleichen suchte. Die feinen Bürgerhäuser entlang der Hänge und die alte Jesuitenschule, in der heute das Museu da Horta residiert, stammen aus dieser Blütezeit.
Das Viertel ist überschaubar und zu Fuß zu erkunden. Über der Marina liegt der Jardim Florencio Terra, ein schattiger Aussichtsgarten mit Pavillon, von dem aus sich der Pico über dem Wasser am schönsten zeigt. Die zweitürmige Igreja de São Salvador und die reich vergoldete Igreja do Carmo erzählen vom barocken Glauben der Insel, und im Museu da Horta hütet man neben Sakralkunst die berühmten Feigenmark-Miniaturen des Künstlers Euclides Rosa – filigrane Modelle, ganz aus dem Mark des Feigenbaums geschnitzt.
Wer den Hang hinabsteigt, landet unweigerlich wieder an der Marina und im Peter Café Sport, dem Wohnzimmer der Stadt. Zwischen Altstadtgassen und Hafenkante liegt nur ein kurzer Weg – und doch zwei Welten: oben die stille Würde der alten Kabelstadt, unten der Lärm und die Lebensfreude der ankommenden Crews.
01 · Highlights
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Schattiger Aussichtsgarten mit Pavillon über der Marina – der klassische Postkartenblick auf den Pico über dem Canal do Faial.
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Stadtmuseum in der alten Jesuitenschule mit Sakralkunst und den filigranen Feigenmark-Miniaturen von Euclides Rosa.
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Barocke Klosterkirche mit reich vergoldeten Altären, eines der prächtigsten Gotteshäuser der Insel.
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Zweitürmige Hauptkirche der Stadt mit barocker Ausstattung, direkt über der Bucht gelegen.
02 · Sehenswürdigkeiten
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Den Jardim Florencio Terra mit seinem Pico-Blick, das Museu da Horta in der alten Jesuitenschule, die vergoldete Igreja do Carmo und die zweitürmige Igreja de São Salvador – und natürlich die Marina mit dem Peter Café Sport am Fuß des Hangs.
Im 19. und frühen 20. Jahrhundert war Horta ein Knotenpunkt der transatlantischen Telegrafenkabel. Englische, deutsche und amerikanische Kabelgesellschaften unterhielten hier Stationen, was der kleinen Stadt Wohlstand und ein kosmopolitisches Flair brachte – sichtbar bis heute in den herrschaftlichen Häusern.
Ja, das historische Zentrum ist klein und ganz zu Fuß zu erleben. Von der Marina geht es den Hang hinauf zu Kirchen, Museum und Aussichtsgarten – Steigungen inklusive, aber alles in wenigen Gehminuten erreichbar.
07 · In der Nähe
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