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Aussichtspunkt Monte da Guia
Der Weg zur Kapelle Nossa Senhora da Guia endet am wohl schönsten Panorama Hortas – Hafen, Bucht und Pico in einem Blick.
◆ STADTVIERTEL · HORTA
Am Südrand von Horta erhebt sich der Monte da Guia, ein bewaldeter Vulkankegel über einem gefluteten Doppelkrater – ein Naturschutzgebiet, dessen Aussichtspunkt das vielleicht schönste Panorama der Stadt bietet: Hafen, Marina, Bucht und der Pico am Horizont, alles in einem Blick. Zu Füßen des Bergs liegt die ruhige Bucht von Porto Pim mit Hortas Stadtstrand, eingerahmt von einer alten Stadtmauer. Hier stand einst eine Walfangstation, deren Gebäude heute ein Meeres-Aquarium und eine Ausstellung beherbergen. Wo früher Pottwale zerlegt wurden, schwimmen heute Schnorchler im klaren Wasser.

Der Monte da Guia ist Geologie zum Anfassen: Zwei alte Vulkankegel verschmolzen hier zu einer Halbinsel, deren südlicher Krater, die Caldeira do Inferno, vom Meer geflutet wurde und heute eine fast kreisrunde, vom Atlantik gespeiste Bucht bildet. Ein schmaler Weg führt hinauf zur Kapelle Nossa Senhora da Guia und zum Aussichtspunkt, von dem aus sich Horta, der Hafen und der Pico in ein einziges Panorama fügen – einer der lohnendsten Wege der ganzen Insel.
Unten am Wasser liegt Porto Pim, die historische Keimzelle Hortas. Die geschützte Bucht mit ihrem hellen Strand wird von einer alten Festungsmauer gerahmt, die einst gegen Piraten schützte. An ihrem Rand steht die ehemalige Walfang-Fabrik: Bis in die 1970er Jahre wurden hier Pottwale verarbeitet, die vor Faial harpuniert worden waren. Heute beherbergt das Ensemble das Aquário do Porto Pim und ein Walfang-Interpretationszentrum, das die wechselvolle Beziehung der Insel zu den Meeresriesen erzählt.
Wo früher Tran gekocht wurde, ist die See heute Schutzraum: Die Gewässer um den Monte da Guia gehören zu den ältesten Meeresschutzgebieten der Azoren. Schnorchler und Taucher erkunden die vulkanischen Felsformationen, während über ihnen die Sterne klar stehen – Faial ist als „Sternenreservat“ ausgezeichnet, und der ruhige Süden der Stadt ist einer der besten Orte, um den Atlantikhimmel zu betrachten.
01 · Highlights
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Der Weg zur Kapelle Nossa Senhora da Guia endet am wohl schönsten Panorama Hortas – Hafen, Bucht und Pico in einem Blick.
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Ein vom Meer gefluteter Vulkankrater, fast kreisrund, der die Halbinsel von der offenen See trennt.
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Hortas geschützter Stadtstrand in einer von alter Festungsmauer gerahmten Bucht – ideal zum Baden und Schnorcheln.
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Die alte Walfang-Fabrik mit Aquarium und Ausstellung erzählt von Faials Vergangenheit zwischen Harpune und Naturschutz.
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06 · Häufige Fragen
Sehr. Der Weg zur Kapelle Nossa Senhora da Guia und zum Aussichtspunkt ist kurz, aber steil und führt zum schönsten Panorama der Stadt: Hafen, Marina, Bucht und der Pico am Horizont in einem Blick. An klaren Tagen sieht man bis nach São Jorge.
Ja, die geschützte Bucht von Porto Pim ist Hortas Stadtstrand – heller Sand, ruhiges Wasser und ideal zum Baden und Schnorcheln. Gerahmt wird sie von einer alten Festungsmauer, die einst gegen Piraten schützte.
Die ehemalige Fábrica da Baleia am Rand von Porto Pim, in der bis in die 1970er Jahre Pottwale verarbeitet wurden, beherbergt heute das Aquário do Porto Pim und ein Interpretationszentrum, das die Geschichte des Walfangs und den heutigen Meeresschutz erklärt.
07 · In der Nähe
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