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Praça do Giraldo
Der arkadengesäumte Hauptplatz mit Marmorbrunnen und der Kirche Santo Antão – Treffpunkt, Bühne und Wohnzimmer der Stadt.
◆ STADTVIERTEL · ÉVORA
Das ummauerte Zentrum ist Évoras Bühne: Hier öffnet sich die arkadengesäumte Praça do Giraldo mit ihrem Marmorbrunnen, von hier ziehen die Gassen sternförmig hinauf zu Tempel und Kathedrale. Cafés unter den Bögen, Buchläden in alten Palästen, Studenten in schwarzen Umhängen – das historische Zentrum ist konserviertes Welterbe und lebendige Universitätsstadt zugleich, dichteste Geschichte und alltäglicher Puls auf engstem Raum.

Die Praça do Giraldo ist seit dem Mittelalter das Herz Évoras – benannt nach Gerald dem Furchtlosen, der die Stadt 1165 zurückeroberte. Hier wurde Markt gehalten, hier richtete die Inquisition, hier feiert die Stadt bis heute ihre Feste. Die langen Arkaden auf der Westseite beherbergen Cafés und Geschäfte, in deren Schatten sich das gesellschaftliche Leben der Stadt abspielt; am Kopf des Platzes steht die Renaissance-Kirche Santo Antão über dem achteckigen Marmorbrunnen.
Von der Praça aus steigt die Rua 5 de Outubro, gesäumt von Kork- und Kunsthandwerksläden, sanft hinauf zur Kathedrale – die klassische erste Achse jedes Évora-Besuchs. Ringsum verzweigt sich ein dichtes Netz aus engen, weiß-gelb getünchten Gassen, in denen sich Palastportale, kleine Kirchen, Tascas und studentische Kneipen verbergen.
Trotz aller Geschichte ist das Zentrum kein Museum: Évoras Universität liegt in Gehweite, und so mischt sich unter die Steinpracht der Alltag einer jungen Stadt. Am besten erlebt man das Viertel zu zwei Tageszeiten – am späten Vormittag, wenn Markttreiben und Cafépublikum den Platz füllen, und am frühen Abend, wenn das Granit golden leuchtet und sich die Terrassen zum Aperitif füllen.
01 · Highlights
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Der arkadengesäumte Hauptplatz mit Marmorbrunnen und der Kirche Santo Antão – Treffpunkt, Bühne und Wohnzimmer der Stadt.
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Die schmale Geschäftsgasse von der Praça hinauf zur Kathedrale, gesäumt von Kork- und Kunsthandwerksläden.
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Renaissance-Kirche am Kopf der Praça do Giraldo, über dem achteckigen Brunnen, ein Werk des 16. Jahrhunderts.
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Das weiß-gelbe Geflecht aus engen Granitgassen, in dem sich Tascas, Buchläden und Palastportale verbergen.
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06 · Häufige Fragen
Ja – der Platz ist das geografische und gesellschaftliche Zentrum der Altstadt. Von hier erreicht man Tempel, Kathedrale, Capela dos Ossos und Universität jeweils in wenigen Gehminuten.
Besser nicht. Die Gassen sind eng, teils gesperrt und mit Pollern versehen; parken sollte man außerhalb der Mauern, etwa am Rossio, und die Altstadt zu Fuß erkunden.
Unter den Arkaden der Praça do Giraldo bei einem Kaffee oder am frühen Abend auf einer der Terrassen, wenn das Granit golden leuchtet und sich der Platz mit Einheimischen füllt.
Sehr – von der Dachterrasse der Sé überblickt man das gesamte Ziegeldächermeer der Altstadt bis hinaus in die Alentejo-Ebene. Der Aufstieg gehört zu den eindrücklichsten Momenten eines Évora-Besuchs.
07 · In der Nähe
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