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Miradouro do Suberco
Die Aussichtsterrasse am Klippenrand mit dem klassischen Panoramablick über Bucht, Sand und Unterstadt – schönster Platz zum Sonnenuntergang.
◆ STADTVIERTEL · NAZARÉ
Sítio ist das dramatische Hochland Nazarés. Über die hölzerne Standseilbahn von 1889 erreicht man in wenigen Minuten das Plateau, auf dem alles zusammenkommt, was den Ort berühmt macht: der Aussichtspunkt Suberco mit dem klassischen Blick hinab auf die Unterstadt und die Bucht, das ehrwürdige Wallfahrtsheiligtum Nossa Senhora da Nazaré, in dessen Legende ein Ritter am Klippenrand gerettet wurde, und – gleich dahinter, abgewandt vom sanften Stadtstrand – die wilde Praia do Norte mit dem Forte de São Miguel Arcanjo, von dessen Mauern man im Winter die größten Wellen der Welt brechen sieht. Spiritueller Pol und Naturschauspiel auf engstem Raum.

Die Geschichte von Sítio beginnt mit einem Wunder. Der Überlieferung nach jagte der Ritter Dom Fuas Roupinho im Jahr 1182 im dichten Nebel über das Plateau, als sein Pferd genau am Rand der Klippe zum Stehen kam – auf einen Anruf der Jungfrau Maria hin. An jener Stelle entstand die kleine Ermida da Memória, und das größere Heiligtum Nossa Senhora da Nazaré machte den Felsen über Jahrhunderte zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte Portugals. Bis heute ist Sítio der spirituelle Kern des Ortes.
Vom Suberco, der Aussichtsterrasse am Plateaurand, öffnet sich der berühmteste Blick Nazarés: die ganze geschwungene Bucht, das Häusermeer der Unterstadt, der breite Sand. Hier sitzen Reisende zum Sonnenuntergang, während unten die Lichter angehen. Wenige Schritte landeinwärts liegt der weite Largo do Sítio mit der Heiligtumskirche, Cafés und Souvenirständen – ein Ort, der zwischen Andacht und Ausflugsbetrieb pendelt.
Die andere Seite des Felsens aber ist pure Naturgewalt. Hinter dem Forte de São Miguel Arcanjo mit seinem roten Leuchtturm fällt das Land zur Praia do Norte ab, wo der unterseeische Canyon die Wellen ins Unermessliche treibt. Im kleinen Surf-Museum im Fort hängen die Bretter der Rekordritte; an großen Tagen drängen sich Schaulustige an der Brüstung, um zu sehen, wie Surfer in Wände aus Wasser gezogen werden.
01 · Highlights
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Die Aussichtsterrasse am Klippenrand mit dem klassischen Panoramablick über Bucht, Sand und Unterstadt – schönster Platz zum Sonnenuntergang.
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Festung mit rotem Leuchtturm und kleinem Surf-Museum über der Praia do Norte – der beste und sicherste Aussichtspunkt auf die Riesenwellen.
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Die barocke Wallfahrtskirche am Largo do Sítio, Ziel jahrhundertealter Pilgerfahrten und Herz der lokalen Marienverehrung.
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Die winzige Gedächtniskapelle am äußersten Klippenrand, errichtet an der Stelle, wo der Legende nach das Pferd des Ritters gestoppt wurde.
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Am schönsten mit dem historischen Ascensor da Nazaré, einer Standseilbahn von 1889, die in wenigen Minuten von der Unterstadt auf den Felsen fährt. Alternativ führen eine steile Straße und ein Fußweg hinauf.
Vom Forte de São Miguel Arcanjo am Südende des Plateaus blickt man direkt auf die Praia do Norte, wo die Monsterwellen brechen. Das ist der beste und einzig sichere Aussichtspunkt – man sollte niemals hinunter an die Praia do Norte gehen.
Eine bedeutende Wallfahrtskirche am Largo do Sítio, die auf die Legende vom geretteten Ritter Dom Fuas Roupinho zurückgeht. Sie war über Jahrhunderte ein wichtiges Pilgerziel Portugals und ist bis heute spirituelles Zentrum des Ortes.
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