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Miradouro de São Leonardo de Galafura
Der berühmteste Aussichtspunkt des Dourotals auf rund 600 m Höhe – mit Panoramablick über die große Flussschleife, besungen vom Dichter Miguel Torga.
◆ STADTVIERTEL · PESO DA RÉGUA
Über Régua, dort wo die Straße sich in Serpentinen den Schiefer hinaufwindet, beginnt ein anderes Land: Galafura, die ländliche Höhengemeinde aus Weinbergen, Olivenhainen und kargen Felsen. Auf rund 600 Metern thront der Miradouro de São Leonardo de Galafura, für viele der schönste Aussichtspunkt des ganzen Dourotals – tief unten zieht der Fluss seine große Schleife durch ein endloses Terrassenmeer. Der Dichter Miguel Torga hat diesem Ort eine berühmte Hymne gewidmet. Hier oben, zwischen Reben und Stille, liegen die Quintas, in denen reift, was Régua berühmt gemacht hat.

Galafura ist eine jener Höhengemeinden, in denen das Dourotal seine ganze Größe zeigt. Über Generationen haben Bauern die steilen Schieferhänge in Terrassen verwandelt, die wie Höhenlinien um die Berge laufen – ein vom Menschen geschaffenes Werk, das die UNESCO 2001 als Alto Douro Vinhateiro zum Welterbe erklärte. Zwischen Reben und Olivenbäumen liegen verstreut die quintas, die Weingüter, in denen Portwein und kraftvolle Douro-Rotweine gekeltert werden.
Gekrönt wird das Plateau vom Miradouro de São Leonardo de Galafura. Von der kleinen Kapelle auf rund 600 Metern Höhe öffnet sich einer der spektakulärsten Ausblicke Portugals: Der Douro windet sich tief unten in einer weiten Schleife, und das Terrassenmeer fällt in unzähligen Stufen zum Wasser ab. Der Schriftsteller Miguel Torga, einer der größten Dichter des Landes, hat diesem Panorama Worte gegeben, die in Portugal jedes Schulkind kennt.
Am eindrucksvollsten ist Galafura am späten Nachmittag, wenn das Licht warm wird und die Terrassen lange Schatten werfen. Wer eine Quinta besucht, verbindet die Aussicht mit einer Verkostung – ein Glas Wein über dem Fluss, während die Sonne hinter den Bergen versinkt. Ein Auto ist hier oben fast unverzichtbar; die Strecke hinauf ist kurvig, aber jede Kehre lohnt sich.
01 · Highlights
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Der berühmteste Aussichtspunkt des Dourotals auf rund 600 m Höhe – mit Panoramablick über die große Flussschleife, besungen vom Dichter Miguel Torga.
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Eine der renommiertesten Quintas des Tals, berühmt für ihren Infinity-Pool über der Flussschleife sowie kraftvolle Douro-Weine und Portweine – Touren mit Verkostung.
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Familien-Quinta von 1716, eine der ältesten des Douro, mit Weinbergen, modernem Keller und Verkostungen über dem Corgo-Tal nahe Régua.
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Am besten mit dem Auto: Von Régua führt eine kurvige Bergstraße in rund 25 bis 30 Minuten hinauf zum Aussichtspunkt auf etwa 600 Metern Höhe. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es kaum, weshalb ein Mietwagen oder eine geführte Tour empfehlenswert ist.
Ja, der Miradouro de São Leonardo de Galafura mit seiner kleinen Kapelle ist frei zugänglich. Am eindrucksvollsten ist der Blick über die Flussschleife am späten Nachmittag, wenn das Licht warm wird und die Terrassen lange Schatten werfen.
Mehrere renommierte Quintas wie Crasto und Vallado bieten geführte Touren durch Weinberge und Keller mit anschließender Verkostung. Eine Voranmeldung ist fast immer nötig, besonders zur Weinlese im September. Viele verbinden den Besuch mit einem Panoramablick über das Tal.
Vor allem wegen des Aussichtspunkts São Leonardo de Galafura, den der Dichter Miguel Torga in einem berühmten Text verewigte und der als einer der schönsten Blicke über das UNESCO-Welterbe Alto Douro Vinhateiro gilt. Dazu kommen die terrassierten Weinberge und angesehene Quintas.
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