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Praça Gil Eanes & Dom-Sebastião-Statue
Der zentrale Platz der Altstadt mit der eigenwilligen Bronzestatue von João Cutileiro und blühenden Jacarandas im Frühling.
◆ STADTVIERTEL · LAGOS
Hinter den teils noch erhaltenen Stadtmauern drängen sich Kopfsteinpflastergassen, kachelverzierte Kirchen und Plätze unter blühenden Jacaranda-Bäumen zusammen. Die Altstadt von Lagos ist Bühne der portugiesischen Entdeckerzeit und zugleich der lebendigste Ort der Stadt – tagsüber Museum, abends ein einziger Bummel von Bar zu Bar.
Das Zentrum dreht sich um die Praça Gil Eanes mit der markanten Bronzestatue von König Dom Sebastião – ein Werk des Bildhauers João Cutileiro aus dem Jahr 1973, das den jungen Herrscher in Rüstung zeigt, den Helm zu seinen Füßen. Von hier strahlen die Gassen aus zu kleineren Plätzen, an denen sich Cafés und Restaurants unter Orangenbäumen reihen; im Frühling tauchen die Jacaranda-Bäume die Plätze in ein intensives Blau. Wenige Schritte weiter liegt die Praça Infante D. Henrique, wo unter den Arkaden 1444 der erste Sklavenmarkt Europas der Neuzeit stattfand – heute erinnert daran das Museum Mercado de Escravos.
Lagos war Ausgangshafen der portugiesischen Seefahrer: Von hier brachen Gil Eanes und andere zu ihren Entdeckungsfahrten auf. Diese Geschichte ist überall greifbar – im Castelo dos Governadores parallel zur Avenida dos Descobrimentos, in der Igreja de Santa Maria an der Praça Infante D. Henrique und in der prunkvoll vergoldeten Barockkirche Igreja de Santo António, deren schlichte Fassade ein üppiges Inneres mit Talha dourada und Azulejos verbirgt. Am Wasser markiert das Forte da Ponta da Bandeira den Übergang von der Altstadt zur Küste.
Sobald es dunkel wird, verwandelt sich die kompakte Altstadt in eine zusammenhängende Ausgehmeile. Die autofreie Rua Cândido dos Reis – von Einheimischen schlicht "Bar Street" genannt – verläuft zwischen der Praça Gil Eanes und der Kirche Santa Maria und reiht Bar an Bar. Auch die parallele Rua 25 de Abril ist tagsüber Einkaufs- und Restaurantgasse, abends Teil des Bummels. Weil alles fußläufig liegt, funktioniert das gesamte Viertel wie eine einzige, ungeplante Tour von Terrasse zu Terrasse.
01 · Highlights
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Der zentrale Platz der Altstadt mit der eigenwilligen Bronzestatue von João Cutileiro und blühenden Jacarandas im Frühling.
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An der Praça Infante D. Henrique erinnert das Museum am Ort des ersten Sklavenmarkts Europas (1444) an ein dunkles Kapitel der Entdeckerzeit.
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Hinter schlichter Fassade verbirgt sich ein überreich vergoldetes Barockinneres mit Talha dourada und Azulejos, angeschlossen an das Stadtmuseum.
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Die kleine Hafenfestung aus dem 17. Jahrhundert bewacht den Übergang von der Altstadt zur Küste und bietet Blick über die Bucht.
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Die autofreie Gasse zwischen Praça Gil Eanes und Santa Maria ist das Zentrum des Nachtlebens, Bar an Bar auf zwei Blocks.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, das Centro Histórico ist sehr kompakt und autofrei in weiten Teilen. Vom Bahnhof oder der Marina erreicht man es in wenigen Minuten über die Fußgängerbrücke; alle Sehenswürdigkeiten liegen fußläufig beieinander.
Highlights sind die Praça Gil Eanes mit der Dom-Sebastião-Statue, das Sklavenmarkt-Museum an der Praça Infante D. Henrique, die Barockkirche Santo António, die Kirche Santa Maria, das Castelo dos Governadores und das Forte da Ponta da Bandeira am Wasser.
Das Zentrum des Nachtlebens ist die autofreie Rua Cândido dos Reis ("Bar Street") zwischen Praça Gil Eanes und der Kirche Santa Maria, mit zahlreichen Bars dicht an dicht. Weil alles fußläufig liegt, kann man problemlos von Bar zu Bar ziehen.
Die Jacarandas an der Praça Gil Eanes und in den umliegenden Gassen blühen im Frühling und tauchen die Plätze für einige Wochen in ein intensives Blau – die schönste Zeit für einen Altstadtbummel.
07 · In der Nähe
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