Wer Hallstatt kennt, kennt die engen Gassen, die Bootsanleger und die Menschenmassen, die sich täglich durch das Ortszentrum schieben. Hallberg liegt etwas abseits davon – und genau das macht diesen Ortsteil so besonders. Hier öffnet sich der Blick auf den Hallstätter See ohne Gedränge, die Stille ist spürbar, und die Fassaden der alten Häuser erzählen von einer Zeit, in der Salz die Währung dieser Region war. Der Charakter von Hallberg ist geprägt von seiner Lage direkt am Seeufer, eingebettet zwischen dem steil aufragenden Dachsteingebirge und dem tiefblauen Wasser. Die Atmosphäre ist ruhiger als im historischen Kern von Hallstatt, ohne dabei auf die typische Schönheit des Salzkammerguts zu verzichten. Wer morgens früh aufsteht und die ersten Sonnenstrahlen über die Bergkuppen fallen sieht, begreift, warum diese Landschaft zum UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut gehört. Für Wanderer ist Hallberg ein praktischer Ausgangspunkt: Der Weg zum Salzbergwerk Hallstatt und zum Skywalk Hallstatt führt von hier aus in die Höhe, und der Rundweg entlang des Seeufers verbindet den Ortsteil mit dem Zentrum von Hallstatt in wenigen Gehminuten. Wer mit dem Boot anreist, schätzt die ruhigeren Anlegestellen, die weniger frequentiert sind als jene im Ortskern. Die Unterkunftsmöglichkeiten in Hallberg sind überschaubar, dafür aber oft persönlicher geführt als die großen Hotels im Zentrum. Kleine Pensionen und Ferienwohnungen bieten direkten Seeblick und eine Gastlichkeit, die dem Ort entspricht. Abends, wenn die Tagestouristen längst abgereist sind, gehört die Stimmung am See fast ausschließlich den Übernachtungsgästen – das Wasser spiegelt die Lichter der gegenüberliegenden Berghänge, und die Ruhe legt sich wie ein Mantel über das Tal.

Salzwelten Hallstatt
Das älteste Salzbergwerk der Welt – mit Standseilbahn, Bergmannsrutschen, unterirdischem Salzsee und prähistorischem Gräberfeld hoch über dem Dorf.