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Anne-Frank-Haus
Das weltberühmte Versteck an der Prinsengracht zählt zu den eindrücklichsten Erinnerungsorten Europas – Tickets unbedingt vorab online buchen.
◆ STADTVIERTEL · AMSTERDAM
Der Jordaan ist Amsterdams romantischstes Viertel: ein dichtes Geflecht enger Gassen, schmaler Grachten und alter Arbeiterhäuser, das sich heute zur begehrtesten Wohnlage der Stadt gewandelt hat. Zwischen Hofjes, braunen Kneipen und der Prinsengracht spürt man noch immer das alte, eigensinnige Amsterdam.
Angelegt ab 1612 als „Het Nieuwe Werck“ folgte der Jordaan den alten Entwässerungsgräben und Wegen – daher seine schräge Ausrichtung im Vergleich zum geometrischen Grachtengürtel nebenan. Hier wohnten Handwerker, Arbeiter und Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, England, Spanien und Portugal. Im 19. Jahrhundert war das Viertel mit über 80.000 Menschen auf engstem Raum eines der am dichtesten besiedelten Quartiere der Welt – und ein traditionelles Zentrum des Widerstands, von den Aufständen des 19. Jahrhunderts bis zum Februarstreik 1941, der mit Versammlungen auf dem Noordermarkt begann.
Heute ist der Jordaan begrünt, ruhig und teuer geworden, ohne seinen Charakter zu verlieren. In den Tuindwarsstraten reihen sich Boutiquen, Concept Stores und Galerien aneinander, am Noordermarkt überragt die Noorderkerk von 1623 den Platz, und in den braunen Kneipen wie dem Café Chris aus dem Jahr 1624 trifft man auf das echte, ungeschminkte Amsterdam. Versteckte Hofjes hinter unscheinbaren Türen erzählen von der mildtätigen Geschichte des Viertels.
Am westlichen Rand, an der Prinsengracht, stehen das Anne-Frank-Haus und die Westerkerk mit ihrem markanten Turm – beide untrennbar mit der Geschichte des Viertels verbunden. Wer durch die Bloemgracht oder Egelantiersgracht schlendert, erlebt den Jordaan so, wie ihn Generationen von Künstlern und Liedermachern besungen haben.
01 · Highlights
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Das weltberühmte Versteck an der Prinsengracht zählt zu den eindrücklichsten Erinnerungsorten Europas – Tickets unbedingt vorab online buchen.
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Rund um die Kreuzkirche von 1623 finden samstags der Biobauernmarkt und montags der Flohmarkt statt.
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Die größte protestantische Kirche der Stadt von 1631 – ihren Turm kann man im Sommer für einen weiten Blick über die Grachten erklimmen.
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Eine der ältesten braunen Kneipen Amsterdams (1624) in der Bloemstraat, mit original erhaltenem Interieur und echtem Lokalkolorit.
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Ein liebevolles kleines Museum für selbstspielende Klaviere mit regelmäßigen Live-Vorführungen mechanischer Instrumente.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Es liegt am östlichen Rand des Jordaan, direkt an der Prinsengracht. Tickets gibt es nur online und sind oft Wochen im Voraus ausgebucht – frühzeitig planen.
Ja, vom Hauptbahnhof oder vom Dam sind es nur rund 10 bis 15 Minuten zu Fuß. Auch zwischen den engen Gassen erkundet man das Viertel am besten zu Fuß.
Hofjes sind stille Innenhöfe ehemaliger Armen- und Altenstiftungen. Einige sind tagsüber zugänglich, doch da Menschen dort wohnen, gilt: leise sein und nicht fotografieren, wo gebeten wird.
Am Noordermarkt sind Samstag (Biobauernmarkt) und Montag (Floh- und Lapjesmarkt) die besten Tage; auf der Westerstraat gibt es montags den Textilmarkt.
07 · In der Nähe
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