📍 42.64°N · 18.11°E
Zoom 5 / 5Viertel · in Dubrovnik

◆ STADTVIERTEL · DUBROVNIK

Altstadt (Stari Grad).
einer freien Republik

Hinter den bis zu 25 Meter hohen Mauern liegt das steinerne Herz Dubrovniks: ein UNESCO-Welterbe aus Marmorgassen, Renaissance-Palästen und Klöstern, das einst die freie Seerepublik Ragusa regierte. Über die polierte Stradun spaziert man am Onofrio-Brunnen vorbei zum alten Hafen, während über allem die Festungskrone der Stadtmauer thront.

Ummauerter historischer Kern zwischen Pile- und Ploče-Tor, am Fuß des Srđ
Lage
Mittelalterliches Welterbe, lebendig, touristisch dicht, autofrei
Charakter
Kultur, Sightseeing, Stadtmauer-Rundgang, Architektur
Gut für
Früher Morgen oder später Abend (Tagestouristen-frei)
Beste Zeit

Stein gewordene Geschichte einer freien Republik einer freien Republik

Die Altstadt ist kein Museum, sondern eine bewohnte Stadt aus dem Mittelalter. Vom Pile-Tor führt die Stradun (auch Placa genannt) schnurgerade quer durch den Kern bis zum Glockenturm am alten Hafen – ihr heller Kalkstein ist vom Gang der Jahrhunderte spiegelblank poliert. Gleich rechts hinter dem Tor sprudelt der Große Onofrio-Brunnen, Endpunkt eines 1438 vollendeten Aquädukts, daneben das Franziskanerkloster mit einer der ältesten noch betriebenen Apotheken der Welt (seit 1391).

Am östlichen Ende der Stradun öffnet sich der Luža-Platz mit dem Sponza-Palast von 1521, einst Zollamt und Münzprägeanstalt, und dem gotisch-renaissancehaften Rektorenpalast, Sitz des auf nur einen Monat gewählten Rektors der Republik Ragusa. Das benachbarte Dominikanerkloster bewacht seit 1304 die nordöstliche Ecke. Das große Erdbeben von 1667 zerstörte weite Teile der Stadt – der barocke Wiederaufbau erhielt den mittelalterlichen Grundriss und prägt bis heute das einheitliche Stadtbild.

Der Höhepunkt ist der Gang über die fast 2 Kilometer lange, vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren Türmen und Bastionen: Blicke über das Meer der orangenen Ziegeldächer, hinüber zur Insel Lokrum und hinab in stille Hinterhöfe, die man von der Gasse aus nie sieht. Wer den Trubel der Stradun verlässt und die steilen Treppengassen Richtung Nordmauer hinaufsteigt, findet zwischen Wäscheleinen und Katzen das alltägliche Dubrovnik.

Altstadt (Stari Grad)

04 · Hotels

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05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Bus bis Pile- oder Ploče-Tor; Altstadt selbst komplett autofrei, nur zu Fuß
Beste Zeit
Vor 9 Uhr und nach 18 Uhr, wenn die Kreuzfahrt- und Tagesmassen weg sind
Gut für
Erstbesucher, Kultur- und Geschichtsfans, Foto-Touren, Spaziergänger
Preisniveau
Hoch – Restaurants und Cafés direkt an der Stradun gehören zu den teuersten der Stadt
Insider-Tipp
Den Stadtmauer-Rundgang gleich zur Öffnung am Morgen starten – kühler, leerer, bestes Licht

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Wie viel Zeit sollte man für die Altstadt einplanen?

Für einen ersten Eindruck reicht ein halber Tag, aber wer Stadtmauer, Klöster und ein, zwei Museen wirklich erleben will, sollte einen vollen Tag einplanen. Die Mauer allein nimmt je nach Tempo 1,5 bis 2 Stunden in Anspruch.

Lohnt sich der Stadtmauer-Rundgang trotz Eintritt?

Ja – es ist das prägendste Erlebnis Dubrovniks. Die Perspektive über die Dächerlandschaft, den alten Hafen und hinaus aufs Meer bekommt man nirgends sonst. Früh morgens oder am späten Nachmittag ist es am angenehmsten.

Kann man in der Altstadt mit dem Auto fahren?

Nein, der gesamte ummauerte Kern ist autofrei und nur zu Fuß zugänglich. Parken muss man außerhalb, etwa am Pile-Tor oder in Gruž; vom Pile-Tor sind es nur wenige Schritte hinein.

Wann ist die Altstadt am vollsten?

Mittags zwischen 10 und 16 Uhr, vor allem wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe in Gruž liegen. Wer den Trubel meiden will, kommt früh am Morgen oder am Abend, wenn die Stradun warm beleuchtet ist.

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travelperfect · Aktualisiert 6. Juni 2026