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Stadtmauer-Rundgang
Der knapp 2 km lange Spaziergang auf der lückenlos erhaltenen Befestigung mit Türmen und Panoramablicken über Dächer, Hafen und Adria.
◆ STADTVIERTEL · DUBROVNIK
Hinter den bis zu 25 Meter hohen Mauern liegt das steinerne Herz Dubrovniks: ein UNESCO-Welterbe aus Marmorgassen, Renaissance-Palästen und Klöstern, das einst die freie Seerepublik Ragusa regierte. Über die polierte Stradun spaziert man am Onofrio-Brunnen vorbei zum alten Hafen, während über allem die Festungskrone der Stadtmauer thront.
Die Altstadt ist kein Museum, sondern eine bewohnte Stadt aus dem Mittelalter. Vom Pile-Tor führt die Stradun (auch Placa genannt) schnurgerade quer durch den Kern bis zum Glockenturm am alten Hafen – ihr heller Kalkstein ist vom Gang der Jahrhunderte spiegelblank poliert. Gleich rechts hinter dem Tor sprudelt der Große Onofrio-Brunnen, Endpunkt eines 1438 vollendeten Aquädukts, daneben das Franziskanerkloster mit einer der ältesten noch betriebenen Apotheken der Welt (seit 1391).
Am östlichen Ende der Stradun öffnet sich der Luža-Platz mit dem Sponza-Palast von 1521, einst Zollamt und Münzprägeanstalt, und dem gotisch-renaissancehaften Rektorenpalast, Sitz des auf nur einen Monat gewählten Rektors der Republik Ragusa. Das benachbarte Dominikanerkloster bewacht seit 1304 die nordöstliche Ecke. Das große Erdbeben von 1667 zerstörte weite Teile der Stadt – der barocke Wiederaufbau erhielt den mittelalterlichen Grundriss und prägt bis heute das einheitliche Stadtbild.
Der Höhepunkt ist der Gang über die fast 2 Kilometer lange, vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren Türmen und Bastionen: Blicke über das Meer der orangenen Ziegeldächer, hinüber zur Insel Lokrum und hinab in stille Hinterhöfe, die man von der Gasse aus nie sieht. Wer den Trubel der Stradun verlässt und die steilen Treppengassen Richtung Nordmauer hinaufsteigt, findet zwischen Wäscheleinen und Katzen das alltägliche Dubrovnik.
01 · Highlights
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Der knapp 2 km lange Spaziergang auf der lückenlos erhaltenen Befestigung mit Türmen und Panoramablicken über Dächer, Hafen und Adria.
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Die marmorne Hauptachse vom Pile-Tor bis zum alten Hafen – Bühne des Stadtlebens und schönster Korso der Adria.
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Gotisch-renaissancehafter Amtssitz der Republik Ragusa, heute Kulturhistorisches Museum am Luža-Platz.
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Romanischer Kreuzgang und eine seit 1391 durchgehend betriebene Apotheke gleich hinter dem Pile-Tor.
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Festungsartiges Kloster von 1304 mit stillem Kreuzgang und bedeutender Sammlung der Dubrovniker Malerschule.
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06 · Häufige Fragen
Für einen ersten Eindruck reicht ein halber Tag, aber wer Stadtmauer, Klöster und ein, zwei Museen wirklich erleben will, sollte einen vollen Tag einplanen. Die Mauer allein nimmt je nach Tempo 1,5 bis 2 Stunden in Anspruch.
Ja – es ist das prägendste Erlebnis Dubrovniks. Die Perspektive über die Dächerlandschaft, den alten Hafen und hinaus aufs Meer bekommt man nirgends sonst. Früh morgens oder am späten Nachmittag ist es am angenehmsten.
Nein, der gesamte ummauerte Kern ist autofrei und nur zu Fuß zugänglich. Parken muss man außerhalb, etwa am Pile-Tor oder in Gruž; vom Pile-Tor sind es nur wenige Schritte hinein.
Mittags zwischen 10 und 16 Uhr, vor allem wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe in Gruž liegen. Wer den Trubel meiden will, kommt früh am Morgen oder am Abend, wenn die Stradun warm beleuchtet ist.
07 · In der Nähe
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