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Festung Barone (Tvrđava Barone)
Die 1646 von den Bürgern in rund 58 Tagen errichtete Sternfestung wehrte zwei osmanische Belagerungen ab und lässt die Schlacht von 1647 heute per Augmented Reality wieder aufleben.
◆ STADTVIERTEL · ŠIBENIK
Šubićevac ist das Wohnviertel auf den Hügeln nördlich der Altstadt – benannt nach der mittelalterlichen Adelsfamilie Šubić und gekrönt von der Festung Barone. Von hier oben hatten die Bürger 1646 in nur wenigen Wochen eine Festung errichtet, die zwei osmanische Belagerungen abwehrte; heute genießt man denselben weiten Blick über Stadt und Schären.
Auf dem Hügel Vidakuša über der Stadt steht die Festung Barone – das Wahrzeichen von Šubićevac. Ihre Entstehung ist eine Geschichte des Eigensinns: Jahrzehntelang hatte Šibenik Venedig um stärkere Befestigungen gebeten, doch der Senat lehnte aus Geldmangel stets ab. Als 1646, ein Jahr nach Ausbruch des Kandischen Krieges, ein osmanisches Heer heranrückte, verbot Venedig den Bau zwar nicht ausdrücklich, zahlte aber auch nicht – also nahmen die Bürger die Sache selbst in die Hand und errichteten Barone gemeinsam mit der benachbarten Festung Sv. Ivan in nur rund 58 Tagen.
Der Mut zahlte sich aus: Die erste osmanische Belagerung im Oktober 1646 war schon nach sieben Tagen abgewehrt. Im August 1647 erschien Techieli-Pascha mit dem größten Invasionsheer Dalmatiens seit der Römerzeit – 25.000 Soldaten und schwerer Artillerie. Nach einem einmonatigen, erbitterten Angriff zog der Feind mit großen Verlusten wieder ab. Lange trug die sternförmige Festung den Namen ihres Hauptverteidigers, des deutschen Barons Christoph Martin von Degenfeld; erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde sie samt dem umliegenden Viertel in Šubićevac umbenannt – nach dem mittelalterlichen Adelsgeschlecht der Šubić.
Heute ist Šubićevac in erster Linie ein Wohnviertel, doch zwei Dinge ziehen Besucher hinauf. Zum einen die 2016 nach einer EU-geförderten Sanierung wiedereröffnete Festung Barone, die mit Tablets und Augmented Reality die Schlacht von 1647 wieder aufleben lässt und ein weites Panorama über Stadt, Archipel und Hinterland bietet. Zum anderen das Stadion Šubićevac, die Heimstätte des Fußballklubs HNK Šibenik, das dem Viertel an Spieltagen seinen eigenen Puls gibt.
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Die 1646 von den Bürgern in rund 58 Tagen errichtete Sternfestung wehrte zwei osmanische Belagerungen ab und lässt die Schlacht von 1647 heute per Augmented Reality wieder aufleben.
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Höher und etwas weiter im Landesinneren gelegen als Sv. Mihovil, eröffnet Barone den weitesten Rundblick über Altstadt, Archipel und Hinterland.
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Die Heimstätte des HNK Šibenik trägt den Namen des Viertels und bringt an Spieltagen Fußballstimmung in das ansonsten ruhige Wohnquartier.
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Auf Barone laden Sitzstufen und ein kleines Café dazu ein, die Aussicht bei einem Getränk zu genießen – besonders zum Sonnenuntergang.
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Vor allem für die Festung Barone auf dem Hügel Vidakuša, die die Bürger Šibeniks 1646 selbst errichteten und mit der sie zwei osmanische Belagerungen abwehrten. Heute ist Šubićevac ein Wohnviertel mit Festung, Stadion und weitem Panorama.
Die Festung hieß lange nach ihrem Verteidiger Baron Christoph Martin von Degenfeld „Barone". Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Festung und umliegendes Viertel in Šubićevac umbenannt – nach dem mittelalterlichen Adelsgeschlecht der Šubić.
Nach der Sanierung 2016 zeigt Barone per Tablet und Augmented Reality die Schlacht von 1647 und das alte Stadtbild. Dazu gibt es ein kleines Café und einen weiten Ausblick über Stadt, Archipel und Hinterland.
Ja. Barone liegt höher und weiter im Landesinneren und bietet daher ein breiteres Panorama, das auch das Hinterland einschließt – eine sinnvolle Ergänzung zum näheren Altstadtblick von Sv. Mihovil.
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