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Basilika Sveta Eufemija
Die barocke Kirche von 1725 krönt den Altstadthügel; der Aufstieg auf den venezianisch inspirierten Glockenturm belohnt mit dem besten Rundblick über Stadt, Meer und die vorgelagerten Inseln.
◆ STADTVIERTEL · ROVINJ
Auf einer einstigen Insel drängt sich Rovinjs Altstadt steil den Hügel hinauf, gekrönt vom Glockenturm der Sveta Eufemija, der dem Campanile von Venedig nachempfunden ist. In einem Labyrinth aus poliertem Kopfsteinpflaster, Wäscheleinen und Künstlerateliers schlägt das venezianische Herz der Stadt.
Bis ins 18. Jahrhundert war die Altstadt von Rovinj tatsächlich eine Insel, durch einen schmalen Kanal vom Festland getrennt. Erst am Ende der venezianischen Herrschaft wurde dieser zugeschüttet und der Stadtkern mit dem Festland verbunden. Diese Inselvergangenheit erklärt die unverwechselbare Silhouette: Häuser, die dicht gedrängt direkt aus dem Wasser zu wachsen scheinen, und enge Gassen, die spiralförmig zum höchsten Punkt aufsteigen.
Den Eingang in den historischen Kern markiert der Balbi-Bogen, 1680 an der Stelle des alten Stadttors errichtet und nach dem damaligen Bürgermeister Daniel Balbi benannt. Von hier zieht sich die Grisia bergan – die berühmte Künstlerstraße, deren Ateliers und kleine Galerien jeden August zur stadtweiten Open-Air-Kunstausstellung werden. Oben thront die barocke Basilika Sveta Eufemija aus dem Jahr 1725, deren Sarkophag der Schutzpatronin von Rovinj und ganz Istrien gewidmet ist; ihr Glockenturm ist mit Abstand das höchste Bauwerk der Stadt.
Am Fuß der Altstadt öffnet sich der Trg maršala Tita, der große Hafenplatz, an dem sich die Stadt zum Meer hin öffnet. Caféterrassen säumen die Kaimauer, Fischerboote dümpeln im Wasser, und von hier starten die meisten Erkundungstouren. Das venezianische Erbe – Rovinj stand ab 1283 jahrhundertelang unter der Serenissima – ist überall spürbar: in den Loggien, den steinernen Fensterstürzen und den charakteristischen Schornsteinen der einstigen Fischerhäuser.
01 · Highlights
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Die barocke Kirche von 1725 krönt den Altstadthügel; der Aufstieg auf den venezianisch inspirierten Glockenturm belohnt mit dem besten Rundblick über Stadt, Meer und die vorgelagerten Inseln.
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Die steile Kopfsteingasse zur Kirche ist gesäumt von Ateliers und Galerien und verwandelt sich jeden August in eine stadtweite Freiluft-Kunstausstellung.
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Der reich verzierte Stadtbogen von 1680 ist der historische Haupteingang zur Altstadt und ein beliebter Treffpunkt am Übergang vom Hafen ins Gassenlabyrinth.
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Der lebendige Hafenplatz mit seinen Caféterrassen ist der ideale Ausgangspunkt für einen Altstadtbummel und ein klassischer Ort für den Aperitif am Wasser.
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Die Felsen rund um die Altstadtspitze gehören zu den schönsten Plätzen Istriens, um die Sonne über der Adria im Meer versinken zu sehen.
02 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nein, die Altstadt ist ein autofreies Fußgängergebiet aus steilen, gepflasterten Gassen und Treppen. Parken muss man an den Rändern, etwa beim Valdibora-Markt, und den Rest zu Fuß gehen.
Der Eintritt in die Kirche selbst ist frei; für den Aufstieg auf den Glockenturm wird eine kleine Gebühr verlangt. Der Blick von oben über Altstadt, Hafen und Inseln lohnt sich.
Bis ins 18. Jahrhundert war der Altstadtkern durch einen Kanal vom Festland getrennt. Erst gegen Ende der venezianischen Zeit wurde der Kanal aufgefüllt und die Insel mit dem Festland verbunden.
Galerien und Ateliers sind über die Saison geöffnet, doch ihren großen Auftritt hat die Grisia an einem Tag im August, wenn sie zur stadtweiten Open-Air-Kunstausstellung wird.
07 · In der Nähe
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