SehenswürdigkeitZur Öffnung um 8 Uhr am ruhigsten — voll wird es gegen 11 Uhr.
Shōgun-Palast mit Nachtigallenböden, die bei jedem Schritt quietschen – als Schutz vor Attentätern gebaut.
Die Dielen zwitschern. Im Ninomaru-Palast der Burg Nijō sind die Böden so konstruiert, dass sie bei Belastung ein Vogelzwitschern erzeugen – hörbar und verblüffend, und weil man in Socken darübergeht, hört man jeden eigenen Schritt. Die Burg war der Kyoto-Sitz der Tokugawa-Shōgune, und ihr Reiz liegt weniger in den Mauern als in dieser Flucht von Empfangsräumen mit bemalten Schiebetüren, deren Motive den Rang des Besuchers anzeigten.
Genau diese fusuma gehören zu den Dingen, über die Gäste am meisten schreiben (239 Erwähnungen), noch häufiger der Ninomaru-goten selbst (315). Der mit Abstand meistgenannte Begriff ist jedoch Taisei Hōkan mit 736 Erwähnungen – dieses Thema beschäftigt die Besucher hier stärker als jedes architektonische Detail.
Vor dem Palast liegt der Ninomaru-Garten mit Kiefern und einem Teich; ein zweiter Garten, der Seiryū-en, wird deutlich seltener erwähnt. Im Frühjahr blüht eine große Kirschbaumsammlung, mit 665 Nennungen das zweithäufigste Gesprächsthema überhaupt. Regelmäßig genannt werden auch die Tore – das Kara-mon und das Higashi Ōte-mon als großes Osttor – sowie der Tenshukaku, der einstige Hauptturm, der nur noch als Ruine vorkommt.
Geöffnet ist täglich von 08:45 bis 17:00 Uhr; die Bewertung liegt bei 4,4 aus 42.189 Google-Rezensionen. Eingang, WC und Stellplätze sind rollstuhlgerecht ausgewiesen, geparkt wird kostenpflichtig, sowohl auf dem Parkplatz als auch am Straßenrand. Bezahlt werden kann bargeldlos mit Karte, kontaktlos per Handy und mit den gängigen japanischen E-Payment-Diensten, Transit-IC-Karten eingeschlossen.
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Die Dielen sind bewusst so konstruiert, dass sie bei Belastung ein Vogelzwitschern erzeugen – ein Schutz vor Attentätern. Da man den Palast in Socken durchquert, hört man den Effekt bei jedem eigenen Schritt sehr direkt.
Die Motive der fusuma in den Empfangsräumen zeigten den Rang dessen an, der dort empfangen wurde. Sie zählen mit 239 Erwähnungen zu den am häufigsten beschriebenen Details der gesamten Anlage.
Taisei Hōkan ist mit 736 Erwähnungen der mit Abstand häufigste Begriff in den Google-Rezensionen zur Burg – häufiger als der Ninomaru-Palast selbst, die Gärten oder die Kirschblüte. Wer sich vorab damit beschäftigt, versteht besser, warum viele Gäste diesen Ort vor allem historisch lesen.
Ja. Vor dem Ninomaru-Palast liegt der Ninomaru-Garten mit Kiefern und einem Teich, dazu kommt der Seiryū-en. In den Rezensionen dominiert der Ninomaru-Garten deutlich, der Seiryū-en wird nur selten genannt.
Nein. Der Tenshukaku taucht in den Besucherberichten ausschließlich als Ruine auf – als Turm ist er nicht mehr erhalten, sein Rest gehört aber weiterhin zu den Stationen, die auf dem Gelände genannt werden.
Ja. Kredit- und Debitkarten werden akzeptiert, ebenso kontaktloses Bezahlen per Handy sowie die gängigen japanischen E-Payment-Dienste und Transit-IC-Karten. Bargeld ist damit nicht zwingend nötig.
Dein Besuch
90 Minuten gemütlich — die ruhigsten Ecken zuerst.
Direkt zur Öffnung kommen — die Gruppen folgen später am Vormittag.
Den Palast vor dem Garten nehmen, solange es leer ist. Schuhe werden am Eingang abgelegt; fotografieren ist innen nicht erlaubt.
Danach in Ruhe durch den Ninomaru-Garten und über das Gelände — der offene Teil verträgt Betrieb deutlich besser als der Palast.
Nach dem Rundgang liegt der Rest des Tages offen — die Karte unten zeigt, was zu Fuß erreichbar ist.
Umgebung
Erreichbar zu Fuß ab Nijō-jō.
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