AktivitätUm 14 Uhr am ruhigsten — voll wird es gegen 20 Uhr.
Im Süden der Stadt liegt eines der großen Sake-Reviere Japans – Brauereien mit Museum und Ausschank.
Drei Gläser nebeneinander – Junmai, Ginjō, Daiginjō –, und dazwischen liegt der ganze Unterschied, den Polierung und Hefe ausmachen. Darauf läuft eine Verkostung in Fushimi hinaus, dem Sake-Revier im Süden Kyotos, wo mehrere Brauereien ein Museum mit Führung und eine Verkostungstheke unter einem Dach betreiben: erst die Erklärung, wie aus Reis, Wasser und Hefe Sake entsteht, dann der Vergleich im Glas.
Dass hier seit Jahrhunderten gebraut wird, liegt am Wasser. Es ist in Fushimi besonders weich, und weiches Wasser macht den Reiswein milder als den aus Nada, dem anderen großen Braurevier des Landes. Diese mildere Handschrift ist es, die man an der Theke mitnimmt.
Das Viertel selbst trägt den Besuch auch ohne Alkohol: weiß verputzte Lagerhäuser stehen am Kanal, und der Weg daran entlang ist ein Spaziergang für sich – praktisch für alle, die fahren, oder für Mitreisende, die nicht mittrinken wollen.
Für Führung und Verkostung sollte man rund zwei Stunden einplanen. Die Anreise ist unkompliziert: Vom Fushimi-Inari-Schrein sind es nur wenige Stationen mit der Bahn, was Schrein und Brauereiviertel zu einer sinnvollen Tageshälfte verbindet.
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Es liegt am Wasser. Fushimi hat besonders weiches Wasser, und das macht den Reiswein milder als den aus dem Braurevier Nada. Genau diese Voraussetzung ist auch der Grund, warum hier seit Jahrhunderten gebraut wird.
Junmai, Ginjō und Daiginjō nebeneinander. Zwischen den Stufen steht vor allem, wie stark der Reis poliert wurde und welche Hefe im Spiel war – im direkten Nebeneinander schmeckt man diesen Unterschied deutlich klarer heraus als bei einzelnen Gläsern an verschiedenen Tagen.
Ja. Die Gegend lebt von ihren weiß verputzten Lagerhäusern am Kanal, und der Gang daran entlang funktioniert unabhängig von der Theke. Dazu kommen die Brauereimuseen, in denen die Führung vor dem Ausschank steht.
Rund zwei Stunden sind ein realistischer Ansatz für Führung und anschließende Verkostung. Wer danach noch am Kanal entlanggeht und sich die Lagerhäuser ansieht, sollte etwas mehr einrechnen.
Gut sogar: Vom Schrein sind es nur wenige Stationen mit der Bahn bis ins Brauereiviertel. Beides liegt im Süden Kyotos, sodass sich Schrein und Sake ohne langen Umweg an einem Tag unterbringen lassen.
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