SehenswürdigkeitZur Öffnung um 8 Uhr am ruhigsten — voll wird es gegen 13 Uhr.
Eine 120 Meter lange Halle mit 1.001 lebensgroßen, vergoldeten Kannon-Statuen in Reih und Glied.
Wer die Halle betritt, steht vor einer Wand aus tausend vergoldeten Kannon-Figuren, in zehn Reihen hintereinander gestaffelt, jede einzeln geschnitzt. In der Mitte sitzt die große Kannon, davor stehen 28 Wächterfiguren. Von außen verrät der Bau davon nichts: ein langgestreckter Holzbau, 120 Meter lang, ohne jede Aufregung, im Bezirk Higashiyama gelegen — das Viertel ringsum trägt den Namen Sanjusangendomawari.
Fotografieren ist im Inneren verboten, und das verbessert den Besuch eher, als dass es ihn einschränkt. Ohne Kamera geht man die Halle einmal langsam ab und sieht wirklich hin: Die Wirkung entsteht im Gehen, wenn sich die Reihen mit jedem Schritt neu ordnen und aus der Masse einzelne Gesichter hervortreten.
Der Bau stammt aus dem 13. Jahrhundert. Google führt Sanjūsangen-dō als buddhistischen Tempel; die Bewertung liegt bei 4,7 von 5 Punkten aus 16.666 Rezensionen.
Geöffnet ist täglich von 08:30 bis 17:00 Uhr, ohne Ruhetag. Der Eingang ist stufenlos zugänglich, behindertengerechte Parkplätze sind vorhanden, Toiletten gibt es auf dem Gelände.
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Es verlagert die Aufmerksamkeit vom Display zurück in die Halle. Statt Motive zu suchen, geht man den Innenraum einmal langsam ab und sieht die Figuren tatsächlich an Das Verbot nimmt dem Besuch nichts, es richtet ihn auf das aus, was in der Halle steht.
Nein. Die Figuren sind lebensgroß, vergoldet und in zehn Reihen gestaffelt, aber jede einzelne wurde für sich geschnitzt. Aus der Distanz wirkt die Aufstellung wie eine geschlossene Wand, aus der Nähe löst sie sich in lauter unterschiedliche Einzelfiguren auf.
Vor der großen sitzenden Kannon stehen 28 Wächterfiguren. Sie bilden die vorderste Reihe der Halle und sind damit das Erste, worauf der Blick fällt, bevor er in die zehn gestaffelten Reihen der übrigen Kannon-Figuren wandert.
Von außen ist Sanjūsangen-dō ein schlichter, 120 Meter langer Holzbau ohne Aufsehen — die eigentliche Sehenswürdigkeit liegt vollständig im Inneren. Wer nur außen vorbeigeht, hat die Halle nicht gesehen.
Der Eingang ist als stufenlos zugänglich ausgewiesen, und es gibt behindertengerechte Parkplätze sowie Toiletten auf dem Gelände. Der Rundgang führt einmal an der Figurenreihe entlang durch die 120 Meter lange Halle.
Umgebung
Erreichbar zu Fuß ab Sanjūsangen-dō.
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