Die kurze Antwort
Tempel auf Stelzen über dem Hang von Higashiyama, mit weitem Blick über Kyoto von der hölzernen Terrasse.
Kein einziger Nagel hält die Konstruktion, auf der die Haupthalle des Kiyomizu-dera steht: Ein Gerüst aus Zypressenbalken trägt sie über den Hang von Higashiyama hinaus. Die vorspringende Plattform, die aus diesem Gerüst herausragt, heißt meist schlicht „stage“.
Von der Plattform reicht der Blick über die Baumkronen bis in die Stadt. Im Herbst färbt sich das Laub rot – auch die Herbstfärbung gehört zu den häufig genannten Themen –, im April steht der Hang in Kirschblüte. Der Weg hinauf führt durch die Gassen Sannenzaka und Ninenzaka, gesäumt von Keramikläden und Teehäusern, die selbst zum Programm gehören.
Unterhalb der Halle fällt der Otowa-Wasserfall in drei getrennten Rinnen herab, aus denen man trinken kann. Verehrt wird in der Haupthalle der tausendarmige, tausendäugige Avalokiteshvara.
Der buddhistische Tempel ist täglich von 6 bis 18 Uhr geöffnet, Toiletten sind vorhanden. Schulklassen auf Ausflug gehören hier zum Bild.
Die heutige Haupthalle ließ Tokugawa Iemitsu 1633 wiederaufbauen, sie gilt als Nationalschatz.
Das riesige Dach der Haupthalle ist von Hand mit Zypressenrinde gedeckt, Schicht für Schicht.
Die Haupthalle darf man ohne Schuhe betreten und sich im Inneren umsehen.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 9 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: FreitagVollster: Sonntag
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Umgebung · Higashiyama
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Fragen
Gemeint ist die Plattform, die auf dem Gerüst aus Zypressenbalken über den Hang hinausragt. Von ihr aus geht der Blick über die Baumkronen bis in die Stadt.
Das Wasser fällt dort in drei getrennten Rinnen herab, und man kann daraus trinken. Der Wasserfall liegt unterhalb der Haupthalle und lässt sich im Anschluss an den Gang über die Plattform ansteuern.
Im Herbst, wenn sich das Laub unter der Plattform rot färbt, und im April, wenn der Hang in Kirschblüte steht.
Der Tempel gehört zu den Stationen, die Schulgruppen auf ihren Ausflügen regelmäßig ansteuern. Wer es ruhiger mag, kommt kurz nach der Öffnung um 6 Uhr, bevor die Gassen und die Plattform voller werden.
Ja. Der Weg hinauf führt durch diese beiden Gassen mit ihren Keramikläden und Teehäusern, die selbst Teil des Programms sind. Rechne deshalb mehr Zeit ein als für den Tempel allein.
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