Die kurze Antwort
Teehaus eines alten Matcha-Händlers aus Uji – Parfaits, Soba mit Grüntee und Matcha in mehreren Stärken.
Wer hier Matcha bestellt, entscheidet zuerst über die Stärke: Der Bitterkeitsgrad lässt sich wählen, und genau daran wird der Unterschied zwischen Supermarkt-Matcha und gutem Tee erst deutlich. Tsujiri handelt seit dem 19. Jahrhundert mit Tee aus Uji, und das Teehaus in Gionmachi Minamigawa im Bezirk Higashiyama serviert das Ergebnis in allen Formen: als aufgeschlagenen Matcha zum Selbstprobieren, als Parfait mit Gelee und Eis, als Soba mit eingearbeitetem Grüntee.
Ein Teehaus, kein Restaurant: Im Mittelpunkt steht der Tee – Matcha wie hojicha – und was daraus wird. Matcha-Eis vor allem, dazu Parfait, Sundae und Softeis, kakigori, shiratama, warabimochi und zenzai.
Die Sitzplätze liegen im Obergeschoss, und am Nachmittag muss man in Gion oft mit Wartezeit rechnen. Wer die nicht einplanen will, nimmt mit: Das Teehaus bedient sowohl im Haus als auch außer Haus. Geöffnet ist an allen sieben Tagen der Woche zu identischen Zeiten, einen Ruhetag gibt es nicht.
Für die Planung praktisch: Toilette und Sitzbereich sind rollstuhlgerecht ausgewiesen, und bezahlt werden kann mit Kredit- und Debitkarte, kontaktlos per Mobiltelefon sowie über die in Japan üblichen App- und Transit-IC-Bezahlwege. Das Preisniveau ist als mittleres Segment eingestuft.
Das Spezial-Parfait stapelt Matcha-Eis, Castella, Shiratama und Matcha-Gelee in einem randvollen Glas.
Wer Matcha meiden will, bekommt das Spezial-Parfait auch in Hojicha mit geröstetem Grüntee.
Die Desserts fallen ausgesprochen süß aus, die Zuckerseite überwiegt die Matcha-Bitterkeit.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 15 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: DienstagVollster: Sonntag
Stimmen
4,42.660 Bewertungen · Google
Du warst hier? Erzähl den Nächsten davon. Erfahrung teilen →
Davor & danach
4 weitere auf der Karte
Fragen
Der Matcha wird in mehreren Stärken angeboten. Wer bewusst zwischen ihnen vergleicht, schmeckt erst, wie weit ein guter Uji-Tee von handelsüblichem Supermarkt-Matcha entfernt ist – genau darauf zielt das Haus als alter Teehändler ab.
Tsujiri verarbeitet den Grüntee nicht nur zu Getränk und Dessert, sondern auch zu Nudeln: Die Soba wird mit eingearbeitetem Grüntee serviert. Das Teehaus ist damit mehr als eine Süßspeisen-Adresse – der Tee zieht sich durch die ganze Karte.
Beides ist möglich: Es wird sowohl im Haus als auch zum Mitnehmen bedient. Die Sitzplätze befinden sich im Obergeschoss, und gerade nachmittags bildet sich häufig eine Warteschlange. Wer wenig Zeit in Gion hat, fährt mit der Mitnahme-Variante besser.
Ja. Akzeptiert werden Kredit- und Debitkarten, kontaktloses Bezahlen per Mobiltelefon sowie mehrere japanische App-Bezahldienste und die Transit-IC-Karten. Bargeld ist hier also keine Voraussetzung.
Dein Kyoto-Tag
Ein Vorschlag für den Vormittag — die Reihenfolge änderst du im Plan.
So könnte der Tag aussehen