Was das Haus gut kann
Das Onsen ist der Kern: mehrere Becken, ein Gegenmittel zu einem Tag Kyoto zu Fuß. Das Frühstücksbuffet bietet eine große Auswahl. Dazu kommen die Extras ohne Aufpreis: Eis nach dem Bad, Massagesessel, Nudeln zwischen 21 und 23 Uhr, Heißgetränke fast rund um die Uhr. Auch Service und Sauberkeit stimmen.
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Wo das Haus Grenzen hat
Das Haus ist groß – über 400 Zimmer – und das macht sich bemerkbar: Das Bad kann voll sein, beim Frühstück kann es Wartezeiten geben, und es gibt sechs Massagesessel für acht Etagen. Die Zimmer sind klein, Kissen und Matratzen eher hart. Beim Frühstück steht Menge gegen Qualität: Die Auswahl ist groß, die Qualität hält nicht immer mit. Tattoos sind im Bad nur abgedeckt erlaubt, die Zahl der Abdeckpflaster pro Gast ist begrenzt, und ein privates Bad als Ausweichlösung gibt es nicht.
Wie der Aufenthalt gelingt
Vom Bahnhof Kyoto sind es rund fünf Gehminuten, ein Taxi braucht niemand. Fürs Bad lohnen die Randzeiten spät abends oder früh morgens; die Auslastung lässt sich vorher im Zimmer über den Fernseher prüfen, statt vergeblich hinunterzugehen. Zusätzliche Kissen gibt es auf Nachfrage an der Rezeption, wahlweise weich oder fest. Wer länger bleibt, sollte wissen, dass die tägliche Zimmerreinigung extra berechnet wird. Und buche am besten direkt beim Haus und nimm das Frühstück gleich mit.
Für wen das Haus passt
Für eine erste Begegnung mit Onsen und Tatami ist dieses Haus in Kyoto eine gute Wahl: moderater Preis, kurze Wege, viel Inbegriffenes. Wer Ruhe und Privatsphäre sucht, ist in einem 400-Zimmer-Betrieb falsch. Reisende mit Tattoos klären die Regeln vor der Buchung, und wer weiche Betten braucht, sollte wissen, dass Matratze und Kissen eher hart sind.
































