Die kurze Antwort
Kyoto ist flach und im Raster gebaut – mit dem Rad kommt man zwischen den Tempeln schneller voran als mit dem Bus.
Kyotos Busse sind das Nadelöhr der Stadt: In der Hauptsaison stehst du lange an und fährst danach noch länger stehend mit.
Das Fahrrad löst dieses Problem. Die Innenstadt ist flach und im Raster gebaut, und die Entfernungen zwischen Nijō-jō, dem Nishiki und dem Kamo-Ufer sind klein – zwischen den Tempeln kommst du damit schneller voran als mit dem Bus. Verleihe gibt es rund um den Bahnhof.
Wer lieber begleitet fährt, bucht eine geführte Runde: Die nimmt die Nebenstraßen und erklärt unterwegs. Als typische Dauer sind drei Stunden angesetzt. Zwei Regeln gelten fürs Rad – auf Gehwegen ist Radfahren nur eingeschränkt erlaubt, und abgestellt wird ausschließlich auf ausgewiesenen Flächen.
Beliebte Strecken führen am Ufer des Kamo-Flusses entlang und durch die Gegend um Arashiyama.
Gefahren wird links wie mit dem Auto, denn in Japan gilt das Fahrrad als Fahrzeug.
Die Stadt Kyoto führt eine Liste offiziell zugelassener Verleihe, ein Blick darauf lohnt vor dem Mieten.
Falsch abgestellte Räder werden auch aus Parks entfernt und nach vier Wochen im Lager entsorgt.
Ist das Rad weg, nennen Schilder oder Aushänge in der Nähe das Lager, zum Abholen braucht es Schlüssel und Ausweis.
Umgebung · Bahnhofsviertel
Fragen
In der Hauptsaison ist der Bus das Nadelöhr der Stadt: erst stehst du lange an, dann fährst du noch länger stehend mit. Das Rad umgeht beides. Die Innenstadt ist flach und im Raster gebaut, und zwischen Nijō-jō, dem Nishiki und dem Kamo-Ufer sind die Entfernungen klein – zwischen den Tempeln kommst du damit schneller voran als mit dem Bus.
Als typische Dauer sind drei Stunden angesetzt. Wie weit du in dieser Zeit kommst, hängt von der Route ab – die Entfernungen in der Innenstadt zwischen Nijō-jō, dem Nishiki und dem Kamo-Ufer sind jedenfalls klein.
Nur eingeschränkt: Radfahren auf Gehwegen ist in Kyoto nicht durchgängig erlaubt.
Nur auf ausgewiesenen Flächen – das ist in Kyoto die Regel, nicht die Empfehlung. Plane deine Stopps also entlang dieser Flächen und nicht danach, wo dir ein Halt gerade bequem erscheint.
Beides ist möglich. Verleihe gibt es rund um den Bahnhof, damit bist du in Tempo und Route frei. Eine geführte Runde nimmt die Nebenstraßen und erklärt unterwegs.
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