Die kurze Antwort
Tempura an einer achtplätzigen Theke in einem Ryokan mit Garten – jedes Stück wird einzeln vor einem gebacken.
An der Theke von Yoshikawa entsteht jedes Stück einzeln. Der Koch arbeitet direkt gegenüber den Gästen und legt Garnele, Aal, Shiso-Blatt und Gemüse nacheinander auf das Papier vor dem Platz, sodass der Gang des Abends dem Takt der Fritteuse folgt.
Das Haus ist ein traditionelles Gasthaus, dessen Tempura-Theke auch denen offensteht, die nicht dort übernachten. Es gibt nur acht Plätze, und durch die Fenster blickt man in einen kleinen Innengarten — der Raum wirkt dadurch eher wie ein Ryokan als wie ein Restaurant.
Mittags fällt der Tisch erschwinglicher aus als das Abendmenü; wer das Haus ohne den größeren Rahmen erleben möchte, kommt also zur Mittagszeit. Weil die Theke so klein ist, sollte man in beiden Fällen vorab reservieren statt auf einen freien Platz zu hoffen.
Die Tempura-Theke entstand 1964 aus dem früheren Teeraum, als Tempura über die Theke in Kyoto noch neu war.
Statt an der Theke lässt sich Tempura-Kaiseki auch im Tatami-Zimmer mit Gartenblick essen, dort auf Stühlen.
Mittwochs sowie an Silvester und Neujahr bleibt das Haus geschlossen.
Kinder unter fünf Jahren werden nicht bewirtet, und vegane oder glutenfreie Menüs gibt es nicht.
Von der U-Bahn-Station Kyoto Shiyakusho-mae sind es fünf Gehminuten bis zum Eingang.
Davor & danach
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Fragen
Ja. Yoshikawa ist ein traditionelles Gasthaus, doch die Tempura-Theke steht ausdrücklich auch Gästen offen, die nicht im Haus übernachten. Wegen der wenigen Plätze empfiehlt sich in jedem Fall eine Reservierung vorab.
Der Koch steht direkt gegenüber und frittiert Stück für Stück: Garnele, Aal, Shiso-Blatt und Gemüse kommen einzeln auf das Papier vor dem Gast. Man isst also im Tempo der Küche, nicht nach einem gemeinsam servierten Teller.
An der Theke gibt es nur acht Plätze. Spontan hereinzuspazieren führt entsprechend oft ins Leere — ein vorab reservierter Platz ist der verlässliche Weg, überhaupt einen zu bekommen.
Der Mittagstisch ist erschwinglicher als das Abendmenü und damit der leichtere Einstieg, wenn man die Theke einmal erleben will. Das Abendmenü ist der größere Rahmen — beide werden an derselben Theke vor den Augen der Gäste zubereitet.
Ja, durch die Fenster blickt man in einen kleinen Innengarten. Er gehört zum Gasthaus und gibt dem Raum um die Theke seine ruhige, eher wohnliche Atmosphäre.
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