Die kurze Antwort
Ramen mit Feuershow – heißes Lauchöl wird am Tisch entzündet, die Stichflamme schlägt über die Schüssel.
Kamera bereitlegen, Hände flach auf den Tresen, Schürze umbinden – dann gießt der Koch brennend heißes Öl mit Frühlingszwiebeln in die Schale, und eine Flamme schießt bis unter die Decke. Menbakaichidai im Kyotoer Viertel Minamiiseyacho im Bezirk Kamigyo lebt von dieser einen Sekunde: Die Ramen darunter sind solide Sojabrühe, der Grund für den Besuch ist die Vorführung – und die funktioniert.
Das Personal ist freundlich und sagt an, was wann zu tun ist – Vorkenntnisse braucht hier niemand.
Geöffnet ist täglich von 11:00 bis 22:00 Uhr, mittags wie abends ist das Lokal gut besucht. Reservierung wird empfohlen und ist möglich; der Raum ist klein, die Sitzungen sind getaktet, und mit Wartezeit ist zu rechnen. Bezahlt wird per Kreditkarte, mobil per NFC, PayPay oder Transit-IC-Karte.
Serviert wird am Tresen wie am Tisch, es gibt eine Bar im Haus, WLAN und rollstuhlgerechte Sitzplätze. Neben veganen Gerichten stehen auch halal zubereitete Speisen auf der Karte, dazu Bier, Wein und Cocktails. Familien sind ausdrücklich willkommen – Hochstühle und eine Kinderkarte sind vorhanden –, und wer allein kommt, sitzt am Tresen genau richtig.
Trotz der Feuershow bleibt das Lokal preislich im mittleren Bereich und ist kein teures Showrestaurant.
Das Publikum mischt Reisende und Studierende, entsprechend jung und locker wirkt der Raum.
Queere und trans Gäste sind hier ausdrücklich willkommen, das Lokal versteht sich als sicherer Ort.
Wann hingehen
Am vollsten wird es gegen 19 Uhr.
Andrang über den Tag
Mittel aller WochentageRuhigster Tag: MittwochVollster: Dienstag
Stimmen
4,24.182 Bewertungen · Google
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Davor & danach
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Fragen
Der Ablauf ist inszeniert: Man legt Kamera und Hände auf den Tresen und bekommt eine Schürze. Dann gießt der Koch brennend heißes Öl mit Frühlingszwiebeln in die Schale, und eine Stichflamme schlägt über die Schüssel bis unter die Decke.
Die Sojabrühe unter der Flamme ist solides Handwerk, mehr nicht. Was die Schüssel von jeder anderen unterscheidet, ist der Weg dorthin: Das brennende Öl mit den Frühlingszwiebeln landet genau darin. Die Vorführung ist also Teil des Gerichts, nicht bloß die Show davor.
Ja. Die Kamera liegt vor dem Anzünden bereit auf dem Tresen, und die Flamme dauert nur Sekunden – wer sie festhalten will, hat genau einen Versuch. Dass hier gefilmt wird, ist ausdrücklich vorgesehen.
Beides ist im Angebot: Das Lokal führt vegane Gerichte und halal zubereitete Speisen. Wer darauf angewiesen ist, muss also nicht auf die Vorführung verzichten.
Ja – Reservierung wird für Mittag- und Abendessen empfohlen und wird angenommen. Das Lokal ist klein und die Sitzungen sind getaktet; ohne Reservierung muss man üblicherweise mit Wartezeit rechnen.
Ja, das Lokal gilt als geeignet für Alleinreisende. Serviert wird sowohl am Tresen als auch am Tisch, ein Platz am Tresen ist ohne Begleitung also problemlos. Weil der Raum klein ist, die Sitzungen getaktet sind und Wartezeit die Regel ist, lohnt eine Reservierung auch für Einzelgäste – sie wird empfohlen und angenommen.
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